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Mittwoch, 27.03.2019, 11:17

Der Klassenverbleib ist so gut wie gesichert

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Der Klassenverbleib ist so gut wie gesichert

Noch ist die Saison 2018/19 der zweiten Bundesliga für die Arminia nicht vorbei und der Abstieg rein rechnerisch noch möglich, allerdings müsste es schon großes Pech sein, wenn die Ostwestfalen nach der Spielzeit doch noch den Abgang in die dritte Liga antreten sollten. In der Vorrunde sah die Situation für das Team noch um einiges schlechter aus, doch seit Trainer Uwe Neuhaus in Bielefeld das Sagen hat, konnte die Arminia wichtige Punkte im Klassenerhalt sammeln. Wir schauen auf die Entwicklungen bei beim DSC.

Verkorkste Hinrunde

Ob der guten Vorsaison, die man auf einem starken vierten Platz beenden konnte, wunderten sich nicht wenige über zurückhaltende Zielsetzung der Arminen. Trainer Saibene verkündete einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel. Dabei verlief der Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen durchaus ansprechend. Seit dem zweiten Saisonsieg gegen Darmstadt am siebten Spieltag lief allerdings nicht mehr viel für die Arminia richtig. Bis in den Dezember hinein blieben die Ostwestfalen ohne Sieg und stürzten in der Folge auf den 14. Tabellenplatz ab. Auch im DFB Pokal, wo der FC Bayern bei den Sportwetten von Betway mit einer Quote von 1,50 der große Favorit ist (Stand: 26. März), schied die Arminia bereits in der zweiten Runde gegen den Ligakonkurrenten MSV Duisburg aus.

Trainerwechsel im Winter

Nach zehn Spielen in Folge ohne Sieg und mit keinerlei Aussicht auf Besserung reagierte die Clubführung. Nach dem enttäuschenden 1:1 Unentschieden gegen den Abstiegskandidaten Sandhausen trennte sich der Verein von Trainer Jeff Saibene. Nur kurz darauf wurde Uwe Neuhaus als Nachfolger präsentiert. Saibene hatte die Ostwestfalen im März 2017 übernommen und zum Klassenerhalt geführt. Doch trotz des starken vierten Platzes im vergangenen Jahr musste der Trainer nun seinen Posten räumen. „In dieser Spielzeit ist die erhoffte sportliche Entwicklung leider ausgeblieben. Wir sehen das Erreichen unserer Ziele als gefährdet an", wird Geschäftsführer Samir Arabi von Spiegel.de zitiert. Mit Peter Nemeth wurde neben Uwe Neuhaus auch ein neuer Co-Trainer installiert.

Neuanfang in der Winterpause

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde feierte Neuhaus dann also sein Debüt und gleich den ersten Sieg bei der Premiere. Der 2:1 Erfolg über Holstein Kiel bedeutete den ersten Erfolg für die Ostwestfalen seit dem knappen 2:1 beim SV Darmstadt. Zwar musste sich die Mannschaft zum Hinrundenabschluss gegen Heidenheim abermals geschlagen geben, allerdings konnte das neue Trainergespann die Mannschaft in der Winterpause neu einstellen. Der Kader wurde lediglich mit Reinhold Yabo von Red Bull Salzburg und Amos Pieper aus der zweiten Mannschaft des BVB verstärkt, doch trotzdem gelang es Neuhaus, seinem Team neues Leben einzuhauchen und taktische Veränderungen vorzunehmen.

Starke Leistungen im neuen Jahr

Die Ostwestfalen starteten direkt mit drei Siegen aus der Winterpause. Nach dem spektakulären 4:3 Auswärtserfolg bei Dynamo Dresden kam der Tabellenführer aus Hamburg zu Besuch. Doch beim 2:0 Sieg hatten die Hanseaten nichts zu melden. Auch Jahn Regensburg bekam die neue Bielefelder-Power zu spüren. Den ersten Dämpfer im neuen Jahr gab es dann gegen die abstiegsbedrohten Magdeburger. Nach einer unglücklichen roten Karte für Julian Börner, die auch zum ersten Gegentor führte, fand die Arminia kein Weg mehr zurück ins Spiel. Gegen ein starkes Union Berlin, welches dieses Jahr auch zu den Aufstiegskandidaten zählt, konnte man sich ein beachtenswertes Unentschieden sichern. Auch der Sieg im Rückspiel gegen Darmstadt trug zu einer entspannteren Tabellensituation bei.

Die Beständigkeit fehlt

Obwohl es Trainer Uwe Neuhaus auf Anhieb geschafft hat, der Mannschaft neues Leben einzuhauchen und sie aus der Abstiegsregion zu führen, läuft noch nicht alles ganz perfekt. Gegen den FC Köln gab es am 25. Spieltag eine bittere 5:1 Packung. Schon nach 21 Minuten stand es 2:0 für die Gastgeber. Zwar konnte Voglsammer in der 71. noch den Ehrentreffer erzielen, allerdings war da schon alles gelaufen. In der 90. sorgte Terodde mit seinem dritten Treffer zum 5:1 für das Endergebnis. Beim 3:1 Erfolg über VFL Bochum ließ die Mannschaft dann allerdings die richtige Antwort folgen und fuhr weitere drei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenpositionen ein.

Einstelliger Tabellenplatz in Sichtweite

Auch wenn die Zielsetzung des einstelligen Tabellenplatzes von dem mittlerweile beurlaubten Jeff Saibene ausgesprochen wurde und es zeitweise ganz anders aussah, ist die Arminia auf dem besten Wege, das Saisonziel zu erreichen. Ein paar Punkte fehlen noch zum rechnerisch sicheren Klassenerhalt, allerdings ist der einstellige Tabellenplatz immer noch das Ziel für Spieler und Trainer. Derzeit rangiert das Team auf dem zehnten Tabellenplatz, allerdings ist sowohl nach oben als auch nach unten noch alles drin. Interessant dürften vor allem noch die Partien gegen St. Pauli und Holstein Kiel werden, da sich die Arminia in dieser Saison gegen die Aufstiegskandidaten recht sicher präsentierte – mit Ausnahme des Spiels beim 1. FC Köln.