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1

Samstag, 6.02.2010, 05:50

Arminia erwägt die ALM zu verkaufen!?

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Oh Mann, da ist man mal etwas früher wach und dann so etwas:

http://www.westfalenblatt.de/nachrichten…2c4d07c4edfd0c5

Naja wenigstens hört es sich in diesem Artikel, anders als im NW Interview mit Hindrichs, so an als würde die Wirtschaft uns auch in der Notlage helfen wollen und nicht erst, wenn der Verein alles selber wieder in Ordnung gebracht hat.

Schwarz - Weiß - Blau - Arminia und der HSV!

2

Samstag, 6.02.2010, 09:00

RE: Arminia erwägt die ALM zu verkaufen!?

wenn es seien muss das muss es eben seien sehr schön finde Ich aber folgenden Satz

Zitat

»Aus meiner Sicht ist es sinnvoller, über den Stadionverkauf nachzudenken, als über den Verkauf von Spielern«, sagte DSC-Geschäftsführer Anders.


Bislang zahlt die für den Profibetrieb zuständige Arminia Bielefeld KGaA jährlich etwa vier Millionen Euro an Pacht und Lizenzgebühren an den Amateurverein Arminia e.V. Im Falle eines Eigentümerwechsels ginge die Pacht an die neue Betriebsgesellschaft. Die könnte das Stadion eines Tages sogar wieder an den Verein zurückgeben. Anders jedenfalls äußert: »Es wäre ja möglich, eine Rückkaufoption zu vereinbaren.«
------------------Pokalhalbfinalsiegerbesieger 2011 :arminia:----------------

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Arminia05« (6.02.2010, 11:19)


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Beiträge: 4 585

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3

Samstag, 6.02.2010, 09:00

So eine Stadiongesellschaft würde das Problem aber nur strecken. Denn dann wäre der e.V. zwar die Schulden erstmal teilweise los, aber ein Teil der zukünftigen Pachtzahlungen würde eben auch an die weiteren Eigner der Stadiongesellschaft gehen. Schwierige Abwägung, aber ich persönlich habe die Wirtschaft lieber da mit Anteilen im Boot als bei der eigentlichen KGaA.

In jedem Fall ist nach der Vereinssatzung die Gründung neuer Tochtergesellschaften zustimmungspflichtig, daher haben wir Mitglieder auch hier wieder eine ausreichende Kontrollmöglichkeit.
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anturios« (6.02.2010, 09:01)


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4

Samstag, 6.02.2010, 09:43

Zitat

Original von Anturios
So eine Stadiongesellschaft würde das Problem aber nur strecken. Denn dann wäre der e.V. zwar die Schulden erstmal teilweise los, aber ein Teil der zukünftigen Pachtzahlungen würde eben auch an die weiteren Eigner der Stadiongesellschaft gehen. Schwierige Abwägung, aber ich persönlich habe die Wirtschaft lieber da mit Anteilen im Boot als bei der eigentlichen KGaA.

In jedem Fall ist nach der Vereinssatzung die Gründung neuer Tochtergesellschaften zustimmungspflichtig, daher haben wir Mitglieder auch hier wieder eine ausreichende Kontrollmöglichkeit.


An dieser Stelle wäre es mir auch lieber, vor allem weil wir ja eh bereits Mieter im Stadion haben, die bei der einen oder anderen Entscheidung ein Wörtchen mitzureden haben.
EWALD, NIMM DEN ZETTEL IN DIE HAND!!! Es muss was passieren...

My drinking team has a Rugby problem

5

Samstag, 6.02.2010, 10:57

Tja, das worauf man am meisten stolz war steht nun vor dem Verkauf und wahrscheinlich wird man nicht das bekommen, was es wert ist. Meine Fresse, was ist hier nur gelaufen in den letzten Jahren? :nein:
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

Power-D

unregistriert

6

Samstag, 6.02.2010, 11:01

Das wäre echt das letzte.

Was sind das nur für schlechte Menschen, die bei Arminia das Sagen haben.

7

Samstag, 6.02.2010, 11:03

wir verkaufen das stadion an das
LKM-Konsortium
(die vornamen der gesellschafter sind klaus, roland und ulrich)
.
.

... unverbesserlich

8

Samstag, 6.02.2010, 11:14

Zitat

Original von Power-D
Das wäre echt das letzte.

Was sind das nur für schlechte Menschen, die bei Arminia das Sagen haben.


Definiere mir mal was einen "schlechten Menschen" ausmacht. Ich glaub du schlägst da ein wenig über die Stränge.


Zum Thema Almverkauf: Wenn ich mir das Haus in dem ich wohne nicht leisten kann, dann muss ich es wohl oder übel verkaufen. Wir können zurecht stolz sein, dass Arminia einer der wenigen Vereine ist, dem das Stadion noch selbst gehört. Aber bevor hier die Lichter ausgehen ...
Wir stehen mit Arminia am Ende der Nahrungskette. Da fordere ich nicht etwas, was der Verein nicht erfüllen kann. Das kann mein Nachfolger machen.
(Michael Frontzeck, 17.05.2009)

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9

Samstag, 6.02.2010, 11:29

Natürlich ist ein Verkauf des Stadions nicht das Optimale. Aber in dieser Situation ist es nichts mehr auszuschließen. Hier geht es um die Existenz. Und wenn das Stadion an die 15 Unternehmen verkauft würde, wäre das keine so schlechte Geschichte. Immerhin sind Sie dann auf Dauer an sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg interessiert.

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10

Samstag, 6.02.2010, 11:32

Zitat

Original von distro
wir verkaufen das stadion an das
LKM-Konsortium
(die vornamen der gesellschafter sind klaus, roland und ulrich)


Cool! Und bei diesem Deal vergessen wir den *hust* Pachtvertrag zu unterschreiben.
Anschließend bauen wir ein neues Stadion. :bier: ;)
Wo einst der große Schwick-Fürst in die Gegend geschaut, wo mit vielen Millionen die Alm ist gebaut, wo man lang nach Kompetenz Ausschau hält, da ist meine Heimat, da ist Bielefeld.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tutnixzursache« (6.02.2010, 11:33)


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11

Samstag, 6.02.2010, 12:19

Mhh...also ich muss sagen ich war als Armine immer sehr Stolz darauf das wir unser Stadion selbst finanziert haben und das es uns gehört...aber wenn es der letzte Strohalm ist sollte man diesen Weg vieleicht nicht mehr ausschließen.
Wenn es wirklich soweit kommen müsste wäre es doch eine gute gelegenheit für die Wirtschaft einzusteigen und sich endlich mal zu Arminia zu bekennen statt wie bisher einfach planlos rumzueieren.

Ich könnte mir eine Beteiligung von der GERRY WEBER Event Agentur vorstellen....Kunden die sie bisher nur mit Veranstaltungen in der Größe des GerryWeberStadions zufrieden gestellt werden konnten könnte man so eine Option auf mehr anbieten. So käme es zu echten Synergieeffekten neben den von Arminia gemieteten Fußballspieltagen.

Nur mal so als Idee :hi:
„Jeder Punkt kann zum Wendepunkt werden - und sich in deine dunkelste oder größte Stunde verwandeln.“ [André Agassi]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dst« (6.02.2010, 12:20)


12

Samstag, 6.02.2010, 12:24

und die eintrittspreise steigen um 15 % :baeh: nur noch 5000 zuschauer ! :hi:

13

Samstag, 6.02.2010, 12:24

Braucht man nicht wenn man was verkaufen will, auch nen Käufer? Wer soll das Ding denn kaufen? Die Stadt wills doch nicht.

14

Samstag, 6.02.2010, 12:27

na dann hoffen wir mal auf die "wirtschafts-riesen" :ficken:

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15

Samstag, 6.02.2010, 13:59

Bin ja mal gespannt an wen man, und für welchen Preis, heutzutage ein Fußballstadion verkaufen will.
Nachdem man das Objekt ja seit 1999 bis zum Kauf auf Erbpacht (die man nur "vergaß zu zahlen) genutzt hat, dann die rund 35000 qm von der Stadt für 1,7 Millionen (macht 50 Euro/qm obwohl der Grund laut Immobilienexperten 5x so viel wert ist) quasi "geschenkt" bekommen hat, muß das ja ein riesen Reibach für den Verein werden.

Da muß uns Mitgliedern doch nicht bange sein. ;)

16

Samstag, 6.02.2010, 14:32

Da ein Stadionverkauf von der Mitgliederversammlung beschlossen werden müßte, sollte sich jedes Mitglied - sofern ein entsprechender Antrag eingebracht werden sollte - einmal die Mühe machen, sich

- im Internet auf die Suche nach Problemen anderer Vereine mit Stadien in Fremdbesitz zu machen (ggf. auch die Stichworte "Kölmel" oder "Kölmelvertrag" in Zusammenhang mit beispielsweise Dresden oder Karlsruhe einbeziehen)
- eine Aufstellung zu erarbeiten, ab wann ein Stadionverkauf zum Verlustgeschäft wird.

Letzteres kann natürlich erst geschehen, wenn konkrete Zahlen bekannt sind...
Beispielrechnung:
Wäre die Kaufsumme mit 11 Mio € veranschlagt und würde die KGaA eine jährliche Mietsumme von 2,5 Mio € überweisen, gingen dem DSC wohl ab dem 7. Jahr wichtige eigene Mittel verloren (Instandsetzungskosten, Betriebskosten etc. würden im Verkaufsfall voraussichtlich nicht mehr vom Verein zu tragen sein, daher nicht direkt ab dem 5. Jahr).
Allerdings müßten vermutlich auch für Fan- und Mitgliederabende und andere Veranstaltungen im Stadion Mieten an einen Eigentümer gezahlt werden, wenn dieser nicht DSC Arminia Bielefeld im Namen trägt..

Ganz abgesehen vom ideellen und traditionellen Verlust sowie der selbstbestimmten Standortsicherheit.
:arminia: Einmal Arminia, immer Arminia :arminia:

"Zur Schiedsrichterleistung will ich gar nichts sagen,
aber das war eine Frechheit, was da gepfiffen wurde."

Hertha (A) - Arminia (A) - Gedächtnisspruch

17

Samstag, 6.02.2010, 14:38

Solange ich nicht 120%ig davon überzeugt bin, dass diese Maßnahme die allerletzte Möglichkeit ist, solange lehne ich sie auch ab.

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18

Samstag, 6.02.2010, 14:44

Zitat

Original von ArminenStolz
Braucht man nicht wenn man was verkaufen will, auch nen Käufer? Wer soll das Ding denn kaufen?


Gute Frage. Die Stadt kann und will nicht.
Wer außer SCHÜCO selbst sollte ein Stadion kaufen, das "SCHÜCO ARENA" heißt?
Kein Toter ist so gut begraben, wie eine erloschene Leidenschaft.
*Marie von Ebner-Eschenbach*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arminia_1905« (6.02.2010, 14:45)


19

Samstag, 6.02.2010, 15:29

die alm hat ja nicht immer arminia gehört. früher gehörte sie der stadt bielefeld.

einen abnehmer dafür zu finden wird sich als schwierig gestalten.
sie ist ja kein "event tempel" wie die schalke arena, wo raab seine dönekens machen kann

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20

Samstag, 6.02.2010, 15:55

Och, da wird sich sicher jemand finden. Wie Just schon vorrechnete: Durch die Pacht der KGaA kann man mittelfristig allein durch die Nutzung für die Heimspiele Gewinn erwirtschaften.
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen.