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1 501

Freitag, 26.08.2016, 08:52

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Zu sogenannten Kollektivstrafen führt
auch regelmäßig das Abbrennen von Pyrotechnik. Wie stehen Sie zum
Zündeln in der Schüco-Arena?

POLENZ:
Es sollten Wege für sichere, genehmigungsfähige
Pyrotechnik gefunden werden. Vielleicht vor dem Block, vielleicht in
einem abgesperrten Block, wo Gefährdungen ausgeschlossen sind. Oder mit
für Sportveranstaltungen neu entwickelten bengalischen Fackeln, die
weniger Hitze entwickeln.


http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/m…er-Polizei.html

1 502

Freitag, 26.08.2016, 08:56

Schön, dass sie für 5800 asc-Anhänger spricht. Für mich nicht.
Und ich glaub an die Meisterschaft
Dass eines Tages einer der Söhne von uns Arminia zum Meister macht

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1 503

Freitag, 26.08.2016, 09:13

Die Jungs wollen doch auf den Putz hauen. Als ob die sich brav vor den Block stellen würden. Denen geht es doch um Protest und Eigenständigkeit, wie will man das domestizieren. Ein Widerspruch in sich.

Das sieht man schon an den Protesten gegen Repressionen, die oft von denselben Leuten organisiert werden, die der Obrigkeit das Futter für neue Maßnahmen geben. :pillepalle:
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1 504

Freitag, 26.08.2016, 10:18

Und so wird aus einem MÜSSEN ein sollte.
Auch ein Sprechen für den ganzen ASC sehe ich da nicht, sie wird für mich explizit nach ihrer Einzelmeinung gefragt.

1 505

Freitag, 26.08.2016, 10:44

Ich bin bei Gott kein Pyro-Befürworter, aber wenn man ehrlich ist, wird doch mittlerweile auf jedem Volksfest ein Feuerwerk abgefeuert bei zumeist nur wenigen Metern Sicherheitsabstand und einem Flatterband als Absperrung. Da fragt auch keiner nach der Windrichtung und dem zu erwartenden Qualmabzug. Von daher kann ich eine Meinung, ein kontrolliertes Abbrennen zu befürworten auch durchaus nachvollziehen, auch wenn ich den Nutzen irgendwas Sonntags am hellichten Tag abzubrennen, nicht wirklich sehe.

1 506

Freitag, 26.08.2016, 11:53

Die Jungs wollen doch auf den Putz hauen. Als ob die sich brav vor den Block stellen würden. Denen geht es doch um Protest und Eigenständigkeit, wie will man das domestizieren. Ein Widerspruch in sich.

Das sieht man schon an den Protesten gegen Repressionen, die oft von denselben Leuten organisiert werden, die der Obrigkeit das Futter für neue Maßnahmen geben. :pillepalle:
Es hat etwas Erheiterndes, wenn man sich vorstellt, wie eine handvoll vermummter Personen im mit Flatterband abgesperrten Bereich steht und 10 Ordner mit Feuerlöschern im Anschlag daneben warten. Ich glaube auch nicht, dass das Ansinnen der wirklichen Pyro-Verfechter ist. Meistens geht es doch um den Reiz im fremden Stadion und vollgepackten Gästeblock so etwas abzuziehen. Und das ist völlig zu Recht verboten und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben.

Solche kontrollierten und inszenierten Pyro-Aktionen kämen doch wenn überhaupt bei Heimspielen und dann nur bei besonderen Anlässen wie z.B. einem Vereinsjubiläum in Frage. Und da redet man dann vielleicht über 1-2 Aktionen in 5 Jahren.
Fabian Klos - Captain, Leader, Legend

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1 507

Freitag, 26.08.2016, 12:16

Wenn man es kontrolliert und sicher hinbekommt. Warum nicht? Ich habe nichts gg. Feuerwerk im Allgemeinen. Ich kann es nur nicht haben sowas mitten im Block zu machen, es auf andere zu werfen und selber in dickem Rauch zu stehen. Was an dem Rauch so toll ist verstehe ich ohnehin nicht. Das Problem ist aber doch, dass diese Szene dir die Hand abreißt sobald man ihr den kleinen Finger reicht.

Was mir halt auch wieder komplett fehlt ist eine angemessene Selbstreflexion. Kein Wort davon, dass eben auch die Szene massives Fehlverhalten an den Tag legt. Stattdessen wird das Feindbild Polizei weiter gepflegt. Wenn man mal drüber nachdenkt ist es ja schon traurig, dass sich auch nur ein einziger Polizist für ein Fußballspiel bereit stellen muss. Es könnte alles friedlich und ohne einen Polizisten laufen, das hängt doch nur an den Fans. Wenn es jetzt ein Jahr lang keine Ausschreitungen, keine Pyro, keinen Vandalismus in den Zügen, keine Schlägereien oder ähnliches gäbe, dann müsste nur noch ein Bruchteil der Kräfte vor Ort sein. Im Grunde doch eine tolle Situation für die Fanszene, da man dann den Feind nicht dauernd vor Augen hätte. Wenn man aber ehrlich und selbstreflektiert wäre, dann würde man eingestehen, dass es eben oft auch um dieses Aufeinandertreffen geht und man gezielt Scharmützel sucht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »marcopolo« (26.08.2016, 12:50)


1 508

Freitag, 26.08.2016, 12:30

Danke fürs Verlinken. Liest sich doch gleich wohltuend anders, als wenn man nur einen Teil herauspickt. Klingt doch alles sehr vernünftig.

1 509

Dienstag, 6.09.2016, 09:02

Sollte es einen passendere Thread geben, gerne dorthin verschieben!

Gestern wurde ein 21jähriger Münsteraner, der maßgeblich an den Ausschreitungen beim letzten Derby beteiligt war, vor dem Jugendgericht in Bielefeld zu einer Strafe von einer Woche Dauerrarrest, sowie bundesweiten Stadionverbot verurteilt:

http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokale…f-Stadionverbot

Klingt für mich erstmal nach einem relativ milden Urteil, unabhängig davon, dass er Münsteraner ist.

Die NW schrieb gestern wohl davon, dass das Stadionverbot 3 Jahre gilt und der Verein eine Strafe von 4500 € zahlen muss.

Finds ja schon etwas kurios, dass Arminia keine Strafe bekommen hat, aufgrund der Erdnägel neben dem Gästebereich. Ist für mich weiterhin schon fahrlässig..
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1 510

Dienstag, 6.09.2016, 09:26

Mensch, Sushi! Psssssssst! :lol:


Faktisch bleibt es ein mildes Urteil für so ein Verhalten. Zumal, was soll man nach 16 Monaten noch draus lernen?
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1 511

Donnerstag, 22.09.2016, 16:00

ein Artikel aus dem Focus , jetzt werden die Vereine eher hinterher sein, die Verursacher ausfindig zu machen:

Zitat


Böllerwerfer und andere Krawallmacher im Stadion haften für Geldstrafen, die Fußballvereine wegen ihres Fehlverhaltens zahlen müssen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag entschieden.

Die Karlsruher Richter hatten zu klären, ob es zwischen den Verstößen gegen die Stadionordnung und den Verbandsstrafen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen rechtlichen Zusammenhang gibt – was sie bejahen. Damit haben die Clubs von höchster Instanz grünes Licht, um sich das Geld für die Strafen bei den Tätern zurückzuholen.
Geklagt hatte der 1.FC Köln. Der Verein musste 50.000 Euro Strafe zahlen und weitere 30.000 Euro in Gewalt-Prävention stecken, nachdem ein Anhänger im Februar 2014 bei einem Zweitliga-Heimspiel einen Knallkörper gezündet hatte. Der Böller verletzte sieben Zuschauer auf dem Unterrang. Der FC will von dem Werfer 30.000 Euro Schadenersatz. Das Oberlandesgericht Köln, das dies zunächst abgelehnt hatte, muss den Fall nun erneut verhandeln und entscheiden. (Az. VII ZR 14/16)
Semel emissum volat inrevocabile verbum.

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1 512

Donnerstag, 22.09.2016, 17:19

Ein logischer Schritt, um der Narrenfreiheit im Stadion ein Ende zu setzen. Endlich wird der kausale Zurechnungszusammenhang zwischen der Verletzung der Pflichten aus dem Zuschauervertrag, sowie der anschließenden Verbandsstrafe anerkannt. Natürlich ist die Verbandsstrafe keine rein zufällig daherkommende Sanktion, sondern resultiert aus dem Verhalten des Zuschauers. Warum diese Erkenntnis so viele Jahre benötigt hat, ist mir schleierhaft.

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1 513

Donnerstag, 22.09.2016, 20:33

Vor allem trifft es auch endlich den Verursacher und nicht pauschal die Zuschauer. Richtig so.
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1 514

Donnerstag, 22.09.2016, 20:49

Grundsätzlich voll zu begrüßen, dass endlich das Verursacherprinzip angewendet werden soll, a b e r :

Die Umsetzung wird nicht leicht sein, denn es gibt da ja doch zahlreiche Haken. Der DFB/ die DFL bestraft in der 1. Liga natürlich erheblich drastischer als in der 3. Liga. Außerdem gibt es höhere Strafen, wenn es sich um Wiederholungsfälle handelt. Nach allgemeinem Rechtsverständnis (Bauchgefühl) kann aber ein Pyrosünder nicht für dieselbe Tat völlig unterschiedliche Strafen erhalten, je nachdem, in welchem Stadion bzw. zu welchem Zeitpunkt er zündelt. Außerdem sollen die Geldbußen ja auch dazu dienen, die Vereine zu motivieren, ihren Ordnungsdienst ernst zu nehmen. Das heißt, ein Teil der Strafe müsste auch dort verbleiben. Eine einfache Weiterberechnung würde diesen erzieherischen Effekt unterlaufen.

Das größte Problem aber wird sein, dass bei den meisten ohnehin kaum was zu holen ist. Außerdem wird es sicherlich noch schwerer werden, Täter ausfindig zu machen, da sicherlich Vermummungsbemühungen zunehmen werden.
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1 515

Donnerstag, 22.09.2016, 20:53

Es geht ja eindeutig um Schadensersatz und nicht um Strafe. Daher sind die unterschiedlichen Geldstrafen sicherlich kein großes Problem. Das es nicht leicht wird den Täter zu finden und nicht jeder das Geld auch besitzen wird ist auch klar. Aber der Einsatz für die Chaoten erhöht sich damit dennoch ungemein. Das sind ja nun nicht alles arme Schlucker ohne sozialen Hintergrund.
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1 516

Donnerstag, 22.09.2016, 21:30


  • "Sollte der Veranstalter durch ordnungswidriges Besucherverhalten zu Schadenersatz-
    ansprüchen und/oder Geldstrafen von dritter Seite (DFB, UEFA, FIFA u. a.) herangezogen
    werden, so werden diese Ansprüche im Regresswege gegen die Verursacher geltend
    gemacht."



    So regelt das Arminia in der Stadionordnung. Der Regressweg stand ja schon vorher offen, da ein Verstoß gegen die Stadionordnung und somit ein vertragswidriges Verhalten vorliegt. Es scheint aber, als böte döse Klausel nicht ausreichend Rechtssicherheit, oder anders gesagt: die Gerichte haben sie wohl regelmäßig kassiert. Der Unterschied ist nun, dass der Schadensposten Verbandsstrafe nun direkt auf den Schädiger zurückfällt. Das hat natürlich erstmal auch eine abschreckende Wirkung und der BGH schafft mehr Rechtssicherheit für den Regress.


    Die unterschiedlichen Höhen der Strafen stellen für mich kein Problem dar. Schließlich handelt es sich um private Veranstaltungen und durch die jeweilige Stadionordnung ist ausreichend Transparenz gegeben. Es soll ja nur die Möglichkeit gegeben werden den Schadensersatz unmittelbar geltend zu machen. Ob die Vereine das dann tun, kann ja individuell geregelt werden. Denkbar ist ja auch ein festgelegter Prozentsatz. Da sehe ich auf privatrechtlicher Ebene wenig Probleme, da jeder sein Hausrecht gestalten kann wie er möchte.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »marcopolo« (22.09.2016, 21:57)


1 517

Montag, 26.09.2016, 17:22

Da hat der DFB ja endlich mal eine Strafe verhängt, die richtig reinhaut.

Frankfurt wird die Spiele gegen Bayern und Ingolstadt (Pokal) unter Teilauschluss bestreiten. Beim Spiel gegen Bayern wird ein Stehplatzblock (hauptsächlich ein Block mit Ultras) gesperrt.

Gegen Ingolstadt dürfen nur 12.000 Eintracht-Fans ins Stadion + Gästefans.

Frankfurt muss Ingolstadt entsprechend finanziell entschädigen.

In der Rückrunde muss Frankfurt Auswärtstickets personalisieren

http://www.kicker.de/news/fussball/bunde…ingolstadt.html
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1 518

Montag, 26.09.2016, 18:54

Ja, die Zügel werden angezogen, sehr erfreulich! Ebenso, wie das Urteil, dass der FC sich einen großen Teil der Strafe vom Verursacher zurückholen kann.

Das geht scheinbar endlich in die richtige Richtung, ob sich die Idioten dadurch aber von ihren Selbstdarstellungen abhalten lassen, wage ich zu bezweifeln.

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1 519

Montag, 26.09.2016, 20:26

Yup. Die Strafe ist endlich mal angemessen. Hoffentlich langt der DFB in Zukunft weiterhin so zu.
Robert Enke *24.08.77 - †10.11.09 Ruhe in Frieden.Ich werde dich nie vergessen.

Für immer Arminia.Bis in den Tod und darüber hinaus :arminia:

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1 520

Dienstag, 27.09.2016, 11:41

Was haben denn die 10.000en jetzt ausgeschlossenen Frankfurter verbrochen? :whistling: :thumbdown:

Also ich unterscheide zwischen diesen Urteilen ganz klar. Das eine ist ein Statment, dass der Verursacher haftet, dass andere ist ein Statment, dass man nicht mehr weiter weiß und gerne tausenden die nicht an den Taten beteidigt waren eines mit in die Fresse gibt. Ganz großes Kino. :pinch:
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