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301

Sonntag, 1.11.2020, 17:52

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Vielleicht ist es sehr gut, dass der nächste Gegner Union Berlin heißt. Da kennt man nicht nur Verein und Stadion bereits aus Liga 2, auch unter den Spielern befindet sich noch der ein oder andere, gegen den man bereits im Unterhaus angetreten ist. Da dürfte es dann leichter fallen, die Ehrfurcht abzulegen!
Herzblut ist blau!

\"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

\"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

302

Sonntag, 1.11.2020, 19:50

Geht es schon wieder los? Anfang vom Ende?
Hatten wir doch schon ein paar mal.
Ex-Trainer Jeff Saibene

Zitat

Beim kleinsten Gegenwind dann, lässt Saibene hier Angsthasenfußball spielen und nimmt Systemwechsel vor, die meines Wissens nach nicht mal in der Vorbereitung trainiert wurden.
Das ist Schwachsinn! Neuhaus hat gegen Dortmund die 5er- Kette probiert, weil er aus dem Bayernspiel etwas gelernt hat. Zudem war die Idee nachvollziehbar, weil Dortmund sich gegen tief stehende Gegner zuletzt schwer getan hat. Beim Fußballstammtisch eben hat sogar jemand unsere Spielweise als "schlau" bezeichnet. Neuhaus neigt aus meiner Sicht nicht zu Angsthasenfußball. Aber auch er muss jetzt lernen, dass man sich in der Bundesliga nicht zu stark am Gegner ausrichten darf.

_
Was mich hier im Forum erschreckt ist, wie schnell aus "Erkenntnissen" plötzlich "Lippenbekenntnisse" werden. Alles haben gewusst, dass der Aufstieg für den Kader (zu) früh kommt und dass aufgrund von Corona kein Geld da war. Alles haben gesagt, dass man dann eben das eine Jahr mitnehmen muss. Alle wussten, dass viele unserer Spieler Zeit brauchen werden, um in der Liga anzukommen, allen voran ein Fabian Klos, der jetzt kaum noch Bälle bekommt. Vor dem Bayernspiel haben nahezu alle Null Punkte vorher gesagt. Nun ist all das eingetroffen. Wo ist also das Problem?

_
Ich habe gestern auch noch ein paar andere Dinge gesehen. Ich habe einen absolut bundesligatauglichen Prietl wahrgenommen, einen sich ständig steigernden Lucoqui und Brunner, einen in der Liga immer besser ankommenden Pieper, einen stark verbesserten Hartel und einen sehr unzufriedenen Klos. Ich denke, dass die Jungs noch drei bis vier Spiele brauchen werden, dann haben sie die Liga "adaptiert", wie man so schön sagt. Das ist eine normale Einngewöhnungszeit, denn zwischen der Erkenntnis, dass man schneller werden muss und der Umsetzung in der Praxis liegt nun mal einige Zeit. Ich plädiere für mehr Geduld und mehr Kredit für Trainer und eine Mannschaft, die uns anderthalb Jahre lang bewiesen hat, dass sie es besser kann.


Ich gebe dir bei den letztgenannten Punkten Recht. Aber bezüglich der Aufstellung nicht. Ich kann auch defensiv kompakt stehen ohne dafür der ganzen Offensive den Zündstoff zu nehmen. Mag sein, dass ein 5-3-2 gestern formal die richtige taktische Formation gewesen ist, aber dann braucht es in Umschaltmomenten auch einstudierte Pass- und Laufwege um überhaupt mal in Abschlusssituationen kommen zu können. Auch ein Rausrücken bei eigenem Ballgewinn wäre nicht schlecht gewesen. Aber nur lange Bälle auf unsere beiden Spitzen. Ich bitte dich. Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe. Und du sagst es ja auch. Das ständige Ausrichten am Gegener ist ein Fehler. Das Experiment 5-3-2 hat keinem was gebracht, denn wir werden so schnell sicherlich nicht mehr in dieser tsktischen Formation auflaufen. Das Spiel hätte man so oder so verloren. Aber wirft man taktisch nicht alles für so ein Spiel über den Haufen, hätte man wenigstens Spielzüge, Passwege für die kommenden Spiele trainieren können.
Dass einige Spieler in unseren Reihen durchaus konkurrenzfähig sind, sehe ich auch. Nur in einem derart defensiven Konstrukt bescheren sie uns auch in kommenden Spielen keine Punkte und das ist das was zählt.

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Beiträge: 12 566

Dabei seit: 18.12.2002

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303

Sonntag, 1.11.2020, 20:22

Geht es schon wieder los? Anfang vom Ende?
Hatten wir doch schon ein paar mal.
Ex-Trainer Jeff Saibene

Zitat

Beim kleinsten Gegenwind dann, lässt Saibene hier Angsthasenfußball spielen und nimmt Systemwechsel vor, die meines Wissens nach nicht mal in der Vorbereitung trainiert wurden.
Das ist Schwachsinn! Neuhaus hat gegen Dortmund die 5er- Kette probiert, weil er aus dem Bayernspiel etwas gelernt hat. Zudem war die Idee nachvollziehbar, weil Dortmund sich gegen tief stehende Gegner zuletzt schwer getan hat. Beim Fußballstammtisch eben hat sogar jemand unsere Spielweise als "schlau" bezeichnet. Neuhaus neigt aus meiner Sicht nicht zu Angsthasenfußball. Aber auch er muss jetzt lernen, dass man sich in der Bundesliga nicht zu stark am Gegner ausrichten darf.

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Was mich hier im Forum erschreckt ist, wie schnell aus "Erkenntnissen" plötzlich "Lippenbekenntnisse" werden. Alles haben gewusst, dass der Aufstieg für den Kader (zu) früh kommt und dass aufgrund von Corona kein Geld da war. Alles haben gesagt, dass man dann eben das eine Jahr mitnehmen muss. Alle wussten, dass viele unserer Spieler Zeit brauchen werden, um in der Liga anzukommen, allen voran ein Fabian Klos, der jetzt kaum noch Bälle bekommt. Vor dem Bayernspiel haben nahezu alle Null Punkte vorher gesagt. Nun ist all das eingetroffen. Wo ist also das Problem?

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Ich habe gestern auch noch ein paar andere Dinge gesehen. Ich habe einen absolut bundesligatauglichen Prietl wahrgenommen, einen sich ständig steigernden Lucoqui und Brunner, einen in der Liga immer besser ankommenden Pieper, einen stark verbesserten Hartel und einen sehr unzufriedenen Klos. Ich denke, dass die Jungs noch drei bis vier Spiele brauchen werden, dann haben sie die Liga "adaptiert", wie man so schön sagt. Das ist eine normale Einngewöhnungszeit, denn zwischen der Erkenntnis, dass man schneller werden muss und der Umsetzung in der Praxis liegt nun mal einige Zeit. Ich plädiere für mehr Geduld und mehr Kredit für Trainer und eine Mannschaft, die uns anderthalb Jahre lang bewiesen hat, dass sie es besser kann.


Ich gebe dir bei den letztgenannten Punkten Recht. Aber bezüglich der Aufstellung nicht. Ich kann auch defensiv kompakt stehen ohne dafür der ganzen Offensive den Zündstoff zu nehmen. Mag sein, dass ein 5-3-2 gestern formal die richtige taktische Formation gewesen ist, aber dann braucht es in Umschaltmomenten auch einstudierte Pass- und Laufwege um überhaupt mal in Abschlusssituationen kommen zu können. Auch ein Rausrücken bei eigenem Ballgewinn wäre nicht schlecht gewesen. Aber nur lange Bälle auf unsere beiden Spitzen. Ich bitte dich. Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe. Und du sagst es ja auch. Das ständige Ausrichten am Gegener ist ein Fehler. Das Experiment 5-3-2 hat keinem was gebracht, denn wir werden so schnell sicherlich nicht mehr in dieser tsktischen Formation auflaufen. Das Spiel hätte man so oder so verloren. Aber wirft man taktisch nicht alles für so ein Spiel über den Haufen, hätte man wenigstens Spielzüge, Passwege für die kommenden Spiele trainieren können.
Dass einige Spieler in unseren Reihen durchaus konkurrenzfähig sind, sehe ich auch. Nur in einem derart defensiven Konstrukt bescheren sie uns auch in kommenden Spielen keine Punkte und das ist das was zählt.
Ich habe ja im Vorfeld des Spiels einiges zu der 5er-Kette gesagt und bin selbst absoluter Gegner dieser Formation, wenn man als Mannschaft nicht spielstark ist. Mich nervt nur, dass plötzlich schon alle die Geduld verlieren.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

304

Montag, 2.11.2020, 07:36

Sehe es auch so wie Pasi. Es war abzusehen, dass wir in Spielen gegen Bayern oder Dortmund der Musik hinterherlaufen. Die 4-5% Chance aus so einem Spiel etwas mitzunehmen, sind aktuell nicht vorhanden, weil der Respekt anscheinend immer noch zu groß ist und unsere funktionierende Sturmreihe aus dem Aufstiegsjahr gesprengt ist. Ich möchte Voglsammer und Clauss nicht zu Bundesliga-Leistungsträgern stilisieren, aber durch Automatismen im Zusammenspiel bin ich mir sicher, dass wir in der Anordnung zumindest öfter in Abschlusssituationen gekommen wären. Ob das dann zwangsläufig Tore geworden wären, steht auf einem anderen Blatt.
Fabian Klos - Captain, Leader, Legend

305

Montag, 2.11.2020, 08:58

Endlich mal wieder ein im Nachhinein richtig interessant zu lesender Spieltagsthread, bei dem ich mich aber auch frage, was hier erwartet wird.

Dass die Bundesliga kein Wettbewerb ist, müsste eigentlich jeder wissen, der in den letzten 3-4 Jahren mal irgendetwas über den deutschen Fußball mitbekommen hat. Man muss nur mal jetzt auf die Tabelle gucken: Ganze 6 Spieltage hat es gedauert bis sich alles wieder so zusammengeruckelt hat, wie es "gehört". Bayern vor Dortmund und Salzburg, dahinter Leverkusen und Gladbach. Gewinnt Hoffenheim heute gegen Union, sind sie Sechster. Die noch ungeschlagene VW-Betriebsmannschaft würde mit besserer Chancenauswertung bereits jetzt, wird aber in ein Paar Wochen auf Platz 7 folgen. Augsburg ist derzeit noch 6., weil sie dieses mal der Profiteur des halbjährlichen Schnarchnasenauftritts der Dortmunder waren und Stuttgart hat bereits gegen 5 der letzten 6 in der Tabelle gespielt und ist deshalb Siebter. Da ist es kein Wunder, dass wir da chancenlos sind.

Zu unserem Spiel: Man kann eigentlich gar nicht so viel sagen... Ich meine damit nicht, dass ich zufrieden bin, sondern eher, dass einfach nichts anderes möglich ist. Was hätte passieren können, wenn wir von Beginn an mutiger gespielt hätten, konnte man in der Schlussphase sehen, wo es durchaus noch 1,2,3 Dinger hätte geben können, Defensiv war das weitestgehend ok. Auch das hier angesprochene "nebenher laufen" oder "nicht richtig in die Zweikämpfe gehen" habe ich nicht gesehen. Wir kamen, wie schon gegen Bayern gar nicht in die Position einen Zweikampf zu führen, ohne dumme Fouls und schlimmstenfalls Platzverweise zu riskieren.

Bei uns fehlt nun einmal fast jedem Spieler irgendeine Eigenschaft zum richtig guten Bundesligaspieler, aber das ist auch keine Überraschung. Klos wird nicht plötzlich mit 32 richtig schnell, Prietl verwandelt sich nicht über Nacht vom Abräumer zum neuen Xavi, Hartels Torgefahr kommt auch nicht auf Knopfdruck und dass unser auf der Linie und am Fuß bärenstarker Torhüter noch 10 cm wächst und zu einem wird, der so eine Ecke wie zum 0:1 auch mal ohne Rücksicht auf Verluste aus dem 5er pflückt glaube ich auch nicht.

Unsere Hoffnung ist und muss sein, dass die Spieler sich selbst entwickeln oder zumindest ihre Spielweise an die Liga adaptieren, Voglsammer vielleicht offensiv einen Push bringt und wir die "direkten Duelle" gewinnen, bzw. besser bestreiten. Gegen die Top 5 der Liga brauchen wir vor, während und nach dem Spiel eigentlich kaum über Taktik, Einstellung oder Qualität reden. Gegen all diese Teams gilt Neuhaus' Bild vorm Bayernspiel mit den 9 von 10 Spielen. Das hat auch nix mit Demut zu tun, das ist einfach Tatsache. Und dass seit Jahren die Tabelle ist wie sie ist zeigt, dass das nicht an uns liegt...

Edith kam noch der naheliegendste Gedanke: Die Tatsache, dass alles vor Geisterkulisse stattfindet, verstärkt den oben beschriebenen Zustand nochmals deutlich. Wenn die "Kleinen" mal was gewinnen gegen die "Großen", dann häufig vor einem aufgepeitschten Heimpublikum. So ist es ein trauriges Fernseschauspiel, was der Bundesliga, je nach dem wie lange der Zustand so noch anhält, nachhaltig schaden wird.
Eines Tages an der Spitze stehen - Nach all den bitteren Jahren über den Witzen stehen - also schaut auf den DSC, baut auf den DSC - Faust hoch schreit alle laut für den DSC!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eventfan« (2.11.2020, 10:14)


306

Montag, 2.11.2020, 09:11

Endlich mal wieder ein im Nachhinein richtig interessant zu lesender Spieltagsthread, bei dem ich mich aber auch frage, was hier erwartet wird.

Dass die Bundesliga kein Wettbewerb ist, müsste eigentlich jeder wissen, der in den letzten 3-4 Jahren mal irgendetwas über den deutschen Fußball mitbekommen hat. Man muss nur mal jetzt auf die Tabelle gucken: Ganze 6 Spieltage hat es gedauert bis sich alles wieder so zusammengeruckelt hat, wie es "gehört". Bayern vor Dortmund und Salzburg, dahinter Leverkusen und Gladbach. Gewinnt Hoffenheim heute gegen Union, sind sie Sechster. Die noch ungeschlagene VW-Betriebsmannschaft würde mit besserer Chancenauswertung bereits jetzt, wird aber in ein Paar Wochen auf Platz 7 folgen. Augsburg ist derzeit noch 6., weil sie dieses mal der Profiteur des halbjährlichen Schnarchnasenauftritts der Dortmunder waren und Stuttgart hat bereits gegen 5 der letzten 6 in der Tabelle gespielt und ist deshalb Siebter. Da ist es kein Wunder, dass wir da chancenlos sind.

Zu unserem Spiel: Man kann eigentlich gar nicht so viel sagen... Ich meine damit nicht, dass ich zufrieden bin, sondern eher, dass einfach nichts anderes möglich ist. Was hätte passieren können, wenn wir von Beginn an mutiger gespielt hätten, konnte man in der Schlussphase sehen, wo es durchaus noch 1,2,3 Dinger hätte geben können, Defensiv war das weitestgehend ok. Auch das hier angesprochene "nebenher laufen" oder "nicht richtig in die Zweikämpfe gehen" habe ich nicht gesehen. Wir kamen, wie schon gegen Bayern gar nicht in die Position einen Zweikampf zu führen, ohne dumme Fouls und schlimmstenfalls Platzverweise zu riskieren.

Bei uns fehlt nun einmal fast jedem Spieler irgendeine Eigenschaft zum richtig guten Bundesligaspieler, aber das ist auch keine Überraschung. Klos wird nicht plötzlich mit 32 richtig schnell, Prietl verwandelt sich nicht über Nacht vom Abräumer zum neuen Xavi, Hartels Torgefahr kommt auch nicht auf Knopfdruck und dass unser auf der Linie und am Fuß bärenstarker Torhüter noch 10 cm wächst und zu einem wird, der so eine Ecke wie zum 0:1 auch mal ohne Rücksicht auf Verluste aus dem 5er pflückt glaube ich auch nicht.

Unsere Hoffnung ist und muss sein, dass die Spieler sich selbst entwickeln oder zumindest ihre Spielweise an die Liga adaptieren, Voglsammer vielleicht offensiv einen Push bringt und wir die "direkten Duelle" gewinnen, bzw. besser bestreiten. Gegen die Top 5 der Liga brauchen wir vor, während und nach dem Spiel eigentlich kaum über Taktik, Einstellung oder Qualität reden. Gegen all diese Teams gilt Neuhaus' Bild vorm Bayernspiel mit den 9 von 10 Spielen. Das hat auch nix mit Demut zu tun, das ist einfach Tatsache. Und dass seit Jahren die Tabelle ist wie sie ist zeigt, dass das nicht an uns liegt...

Danke. Sehe ich zu 100% genau so.
Nur noch 36 Punkte...

307

Montag, 2.11.2020, 10:02

Zumal wir in den Statistiken kurz vor oder zur Halbzeit bei 65% gewonnenen Zweikämpfen lagen, Anzahl an Fouls habe ich nicht im Kopf. Heißt für mich, dass wir in der defensiv stabileren ersten Hälfte sehr wohl in die Zweikämpfe gekommen sind und auch körperlich robust genug waren, diese auch zu gewinnen. Und auch dass unsere Zweikampfquote am Ende des Spiels nur noch bei 52 oder 54 % lag zeigt, dass wir nicht nur nebenher getrabt sind, schließlich dürfte sich der Zweikampfwert nur beim führen von Zweikämpfen ändern. Leider wurden dann in der 2. Hälfte nur nicht mehr so viele gewonnen. Ob da nun die Dortmunder mehr dagegen gehalten haben, schneller gespielt haben, spritziger waren oder wir mit unserem laufintensiven Spiel vielleicht nicht mehr so wach waren, vermag ich nicht zu beurteilen. Wahrscheinlich irgendwie ein bisschen von allem.

Beiträge: 4 034

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308

Montag, 2.11.2020, 12:20

Ich stehe da ein bisschen dazwischen. Ich sehe auch, dass die Schere immer weiter auseinanderklafft und dass die Kleinen immer weniger Chancen haben gegen die übermächtigen Top-Teams, die selbst beim Rotieren noch fast ausnahmslos Nationalspieler aufs Feld schicken können. Und ich fand unsere Taktik und unsere Defensivleistung gegen diese Dortmunder Starelf über weite Strecken auch gar nicht so schlecht. Aber unser Spiel nach vorn war eine Katastrophe. Und das liegt nicht nur am übermächtigen Gegner und/oder der massierten Defensiveinstellung. Natürlich ist es schwerer einen vernünftigen Pass zu spielen, wenn einem der Gegner quasi schon auf den Schuhen steht, aber es fiel nun einmal auch auf, dass wir momentan zum Teil selbst die einfachsten Bälle nicht zum eigenen Mann oder unter Kontrolle bringen. Und das muss nicht sein, das verstärkt nur den Druck auf die eigene Abwehr und macht eigene Offensivaktionen schon im Keim zunichte. Und auch wenn es diese massive Schere gibt: Dass es möglich ist, Topteams auch einmal trotzdem zu ärgern, beweist nicht zuletzt Jahr für Jahr der DFB-Pokal!
Herzblut ist blau!

\"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

\"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

309

Montag, 2.11.2020, 12:54

Bin leider erst mit Verspätung dazu gekommen hier quer zu lesen, aber das hier hätte ich doch mal ganz gern erklärt:

Brunner ist zu schlecht für die Bundesliga
Von mir aus. Meinetwegen.

310

Montag, 2.11.2020, 14:08

Ich stehe auch ein wenig zwischen den Meinungen, aber eines weiß ich ganz sicher: Unsere Jungs kommen kämpferisch mehr und sie können spielerisch mehr. Interessanterweise greifen beide Eigenschaften häufig ineinander: Wenn man griffig spielt und Bälle erobert, spielt man oft auch die Konter besser zu Ende. Wenn man hinten konzentriert AM MANN bleibt, passieren auch weniger überflüssige Gegentore.

Das beides sind einfache Basics, an denen man die Woche über arbeiten kann und hier gibt es jede Menge Verbesserungspotenzial.

311

Montag, 2.11.2020, 14:17

Bin leider erst mit Verspätung dazu gekommen hier quer zu lesen, aber das hier hätte ich doch mal ganz gern erklärt:

Brunner ist zu schlecht für die Bundesliga

Direkt nach seiner Karte geschrieben, als er schon wieder zu spät war und seinem Gegenspieler voll auf den Fuß getreten war. Ist vielleicht etwas hart formuliert gewesen, allerdings habe ich solche unglücklichen Aktionen in den letzten schon öfter bei ihm gesehen. Vielleicht ist es anders manchmal auch nicht anders möglich?

Sein Konkurrent, de Medina fuchtelt da gern mit den Armen im Gesicht des Gegenspielers herum, auch nicht viel besser. So richtig zufrieden bin ich mi der Rechtsverteidiger-Position noch nicht.

Auf der anderen Seite hat aber dafür Anderson Lucoqui ein Bombenspiel hingelegt und von meinen zuvor kritisierten Stellungsfehlern habe ich diesmal nichts gesehen.

Vielleicht müssen sich auch die Außenverteidiger erstmal an die neue Liga gewöhnen? Aufgeben möchte ich noch keinen der vier Spieler, auch Laursen nicht.
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