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Dienstag, 30.10.2018, 10:59

Momentaufnahme: Zweite Liga nach zehn Spieltagen – Unterschiede zur Vorsaison

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Zwar ist die Tabelle in jeder Liga nach zehn Spieltagen noch nicht allzu aussagekräftig, nach der verrückten Konstellation der Vorsaison lohnt es sich allerdings, einen ersten Vergleich anzustellen. Wird es auch im April nächsten Jahres eine Situation geben, in der Teams auf den Aufstieg hoffen dürfen und zugleich um den Klassenerhalt bangen müssen? Gänzlich beantworten lässt sich diese Frage zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Unterschiede und Ähnlichkeiten sind jedoch bereits zu erkennen – und diese betreffen auch die Arminia.

Namhafte Aufstiegskandidaten nicht so dominant wie erwartet

Dass der Hamburger SV und der 1. FC Köln in dieser Saison als klare Aufstiegsfavoriten gelten würden, war schon vor Saisonbeginn klar. Grundsätzlich hat sich dies auch bisher bestätigt: Vor dem elften Spieltag ist der FC Tabellenführer, der HSV liegt einen Punkt hinter dem Stadtrivalen St. Pauli, der auf dem Aufstiegsrelegationsplatz steht. Für die Hamburger Verantwortlichen war dies Grund genug, sich von Trainer Christian Titz zu trennen. Hannes Wolf soll nun wiederholen, was im vor zwei Jahren mit dem VfB Stuttgart gelang: Die sofortige Rückkehr ins Oberhaus. Insgesamt ist Dominanz und Souveränität der Top-Teams nicht wie erwartet. Köln (20 Punkte) hat zwei Punkte Vorsprung auf Union Berlin auf Platz Vier. Im Vergleich dazu waren die Top-Teams aus der Vorsaison – besonders der damalige Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf – nach zehn Spieltagen dominanter. Damals hatte Düsseldorf mit 25 Zählern bereits sieben Punkte Vorsprung auf Platz Vier. Dies ist zu solch einem Zeitpunkt schon ein deutlicher Unterschied, da ein möglicher Ausrutscher mit einem Punktepolster nicht allzu schwer wiegt. Zudem bietet es die Möglichkeit, den Vorsprung mit weiteren Siegen auszubauen oder zumindest beizubehalten, was im Fall von Fortuna Düsseldorf auch geschah. Mit der Punktausbeute der Vorsaison stünde die Arminia auch in diesem Jahr zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Die Wechselwirkungen und Punktdifferenzen sind jedoch in jeder Saison anderes und schwer zu vergleichen.

Auch wenn die Bundesliga-Absteiger noch nicht so dominant wie erwartet sind, an ihrer Favoritenrolle ändert sich dadurch kaum etwas. Besonders der 1. FC Köln gilt laut Bundesliga Wetten bei William Hill nach wie vor als Favorit auf die Rückkehr in die Bundesliga. Obwohl die Bielefelder Mannschaft gefestigt ist und in vielen Begegnungen dominant auftritt, wäre es eine Riesenüberraschung, sollte man im Frühling um die oberen Ränge mitspielen. Gleichzeitig ist man jedoch stabil genug, um auch in schwächeren Phasen nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Dies sollte auch dadurch erleichtert werden, dass einige Teams wie in der Saison 2017/18 im Tabellenkeller einen schlechten Start erwischt haben. Mit den zwölf Punkten, die Bielefeld aktuell auf dem Konto hat, hat man vor dem elften Spieltag vier Punkte Vorsprung auf den Drittletzten. Gleiches galt auch im vergangenen Herbst. Durch die schwachen Saisonstarts von Duisburg, Sandhausen und Ingolstadt, die vor der Länderspielpause noch allesamt bei fünf Punkten standen, hatten andere strauchelnde Mannschaft etwas mehr Luft nach unten. Folgerichtig reagierten die Vereine allesamt und wollen mit neuen Trainern die Kurve kriegen. Aus Bielefelder Sicht könnte man es nun so sehen, dass dieses Polster mit der Niederlage gegen Fürth aufgebraucht wurde und nun wieder Punkte her müssen. Obendrein erwartet man sowieso, dass die Formkurve der Arminia in den nächsten Wochen nach oben zeigt. Dann sollte der Blick über die Schulter auch mehr und mehr zur Nebensache werden.