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3 301

Donnerstag, 26.11.2020, 11:15

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... Es lohnt sich mit Sicherheit ein Blick auf die Entwicklung der Infektionszahlen in den USA in den nächsten Wochen. Die haben heute mit Thanksgiving den Familienfeiertag (noch höher einzuschätzen als Weihnachten), da fährt wirklich jeder nach Hause und es wird interessant zu beobachten, welche Auswirkungen dies haben wird. ...


Da kann man auch nur noch resignieren, nachdem der größte Kriegspräsident aller Zeiten im August verkündete, dass die Pandemie in gut drei Monaten ausgestanden ist.

Das Bild habe ich an anderer Stelle entliehen.


3 302

Donnerstag, 26.11.2020, 16:51

Kennt Ihr diese Studie hier? Es lohnt sich, sie zu lesen:

https://www.initiative-qualitaetsmedizin…vid-19-pandemie


Wer sich die Zeit nicht nehmen kann, hier eine gute Zusammenfassung mit Schlussfolgerungen auf dem Blog von Francesco De Meo, CEO der Helioskliniken.

https://www.helios-health.com/what-we-do/covid-20-german


Viel Spaß beim Studieren ;)

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3 303

Donnerstag, 26.11.2020, 19:12

Kennt Ihr diese Studie hier? Es lohnt sich, sie zu lesen:

https://www.initiative-qualitaetsmedizin…vid-19-pandemie


Wer sich die Zeit nicht nehmen kann, hier eine gute Zusammenfassung mit Schlussfolgerungen auf dem Blog von Francesco De Meo, CEO der Helioskliniken.

https://www.helios-health.com/what-we-do/covid-20-german


Viel Spaß beim Studieren ;)

Sorry, aber ich kann dieses pseudointellektuelle Gequassel nicht mehr ertragen und noch weniger ernst nehmen. Man schaue nur mal hier:
_
Fakt bleibt nach der Studie allerdings, dass Covid-19 in Deutschland
weder zu mehr klinisch SARI-Erkrankten noch zu mehr Intensivaufnahmen
oder Beatmungen geführt hat. Das deutsche Gesundheitssystem war
insgesamt nicht mehr beansprucht als im vergangenen Jahren mit einer
„normalen" Grippewelle. Fakt bleibt auch, dass wir keine anderen
Schutzmaßnahmen ergriffen haben als die anderen Nationen um uns herum,
die aber wiederum im Vergleich ein Vielfaches an Covid-Erkrankten und
Verstorbenen hatten.

_
Wir haben keine ANDEREN Schutzmaßnahmen ergriffen, aber wir konnten sie aufgrund des Blicks in die anderen Länder FRÜHER ergreifen. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Das sieht man übrigens jetzt, wo wir auf dem gleichen Überraschungsstand waren, wie alle anderen. Zudem war zu Beginn der ersten Welle noch eine andere Einigkeit bei den Ländern vorhanden, weil es eine gemeinsame Unsicherheit gab. Deshalb waren härtere Maßnahmen auch viel besser durchzusetzen.
_
Am Anfang mag es Fehltestungen gegeben haben, aber man hat auch vorsichtiger agiert. Jetzt ist man in der Medizin und in der Behandlung von Corona deutlich weiter. Auch das trägt dazu bei, dass es länger dauert, bis das System kollabiert. Man weiß zum Beispiel, dass man mit frühzeitiger Gabe von Blutverdünnern und Vitamin C schwere Verläufe abmildern oder sogar verhindern kann. Trotzdem hat man das Problem, dass die Symptome bei Corona in vielen Fällen eben nicht spezifisch sind. Das Virus greift den Körper an, die Auswirkungen können Geschmacks- und Geruchsverlust sein, aber das können auch Durchfall, Magenschmerzen, Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Gliederschmerzen, allgemeine Müdigkeit oder Brennen im Gesicht sein - Aufzählung nicht abgeschlossen. Insofern finde ich es immer wieder spannend, wenn hier von einer Überzahl an "nicht-COVID-Positiven" gesprochen wird. Vor allem weil es die Dunkelziffer der nicht getesteten Positiven ausblendet.
_
Alles in allem hilft der Ansatz aus meiner sicht auch nicht weiter. Warum? Persönliche, sehr aktuelle Erfahrung. Ein Haushalt mit drei positiv getesteten, zwei davon ohne Symptome, der Dritte wurde aber durch die beiden angesteckt und leidet seit letzten Samstag unter starken Symptomen, die dazu führen, dass lediglich ein Wechsel vom Bett zur Couch möglich ist. Wer wen angesteckt hat, lässt sich aus der nur noch geringen Virenlast der beiden symptomlosen Familienmitglieder ableiten. Was will uns diese Studie also sagen? Lasst die symptomlosen außer Acht? Damit die dann munter und unwissend schön das Virus weiter verbreiten?

_
Einheitliche Maßnahmen, die nachvollziehbar sind, das wäre aus meiner Sicht viel wichtiger. Nicht dieser Blödsinn mit, bis dann dürfen 5 aus zwei Haushalten, danach 10 aus 3 und Silvester 10 aus 12 oder sowas. DAS ist es, was keine Sau versteht.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

3 304

Donnerstag, 26.11.2020, 19:37

... Einheitliche Maßnahmen, die nachvollziehbar sind, das wäre aus meiner Sicht viel wichtiger. Nicht dieser Blödsinn mit, bis dann dürfen 5 aus zwei Haushalten, danach 10 aus 3 und Silvester 10 aus 12 oder sowas. DAS ist es, was keine Sau versteht.
...


Deswegen hält sich da ja auch keine Sau dran.

Die Schlusspassage in Francesco de Meos letztem Blogeintrag beinhaltet dann auch das gleiche Ausschlußkriterium, wie es auch salbungsvoll von den meisten politisch Verantwortlichen strapaziert wird:

Zitat

Deshalb bleibe ich dabei: Toleranz, Evidenz und Transparenz können einen Beitrag dazu leisten, uns etwas von der Angst vor Covid-20 zu nehmen, und uns gleichzeitig dabei helfen, unserer Verantwortung füreinander noch besser gerecht zu werden.


Wir müssen unserer Verantwortung füreinander noch besser gerecht werden, ... aber leider ohne Lösungsansätze.

Gibt es eigentlich schon Studien darüber, ob die AHA-Regeln auch einen Einfluß auf die diesjährige Grippe nehmen?

3 305

Donnerstag, 26.11.2020, 20:27

Pseudointellektuelles Gequatsche findet hier glücklicherweise nicht statt


https://www.rnd.de/gesundheit/corona-auf…MRD24244RY.html

Zitat
Wenn Sie der Politik für ihre Beratungen über die Corona-Maßnahmen etwas auf den Weg geben sollten: Was wäre das?

Ich glaube, dass es jetzt vor allem an den Menschen selbst liegt. Manchmal würde ich gerne jeden Leugner oder Verharmloser mit auf Station nehmen, durch das Fenster in ein Zimmer schauen lassen und sagen: In zwei Wochen könntest Du selbst hier liegen! Vielleicht würde das manchem klar machen, worum es gerade geht. Ein abgespecktes Weihnachten jedenfalls sollte wirklich nicht das Problem sein.

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3 306

Donnerstag, 26.11.2020, 20:50

Zum Thema „Einheitlich“ Berlin
kocht schon einen Tag nach der Sitzung
sein eigenes Süppchen.
Harte Beschränkungen auch über Weihnachten keine Lockerung.
Max 5 Personen aus 2 Haushalten über
die Feiertage.

Quelle:

https://www.google.de/amp/s/amp.welt.de/…eihnachten.html

3 307

Donnerstag, 26.11.2020, 22:11

Kennt Ihr diese Studie hier? Es lohnt sich, sie zu lesen:

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Wer sich die Zeit nicht nehmen kann, hier eine gute Zusammenfassung mit Schlussfolgerungen auf dem Blog von Francesco De Meo, CEO der Helioskliniken.

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Viel Spaß beim Studieren ;)

Sorry, aber ich kann dieses pseudointellektuelle Gequassel nicht mehr ertragen und noch weniger ernst nehmen. Man schaue nur mal hier:
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Fakt bleibt nach der Studie allerdings, dass Covid-19 in Deutschland
weder zu mehr klinisch SARI-Erkrankten noch zu mehr Intensivaufnahmen
oder Beatmungen geführt hat. Das deutsche Gesundheitssystem war
insgesamt nicht mehr beansprucht als im vergangenen Jahren mit einer
„normalen" Grippewelle. Fakt bleibt auch, dass wir keine anderen
Schutzmaßnahmen ergriffen haben als die anderen Nationen um uns herum,
die aber wiederum im Vergleich ein Vielfaches an Covid-Erkrankten und
Verstorbenen hatten.

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Wir haben keine ANDEREN Schutzmaßnahmen ergriffen, aber wir konnten sie aufgrund des Blicks in die anderen Länder FRÜHER ergreifen. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Das sieht man übrigens jetzt, wo wir auf dem gleichen Überraschungsstand waren, wie alle anderen. Zudem war zu Beginn der ersten Welle noch eine andere Einigkeit bei den Ländern vorhanden, weil es eine gemeinsame Unsicherheit gab. Deshalb waren härtere Maßnahmen auch viel besser durchzusetzen.
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Am Anfang mag es Fehltestungen gegeben haben, aber man hat auch vorsichtiger agiert. Jetzt ist man in der Medizin und in der Behandlung von Corona deutlich weiter. Auch das trägt dazu bei, dass es länger dauert, bis das System kollabiert. Man weiß zum Beispiel, dass man mit frühzeitiger Gabe von Blutverdünnern und Vitamin C schwere Verläufe abmildern oder sogar verhindern kann. Trotzdem hat man das Problem, dass die Symptome bei Corona in vielen Fällen eben nicht spezifisch sind. Das Virus greift den Körper an, die Auswirkungen können Geschmacks- und Geruchsverlust sein, aber das können auch Durchfall, Magenschmerzen, Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Gliederschmerzen, allgemeine Müdigkeit oder Brennen im Gesicht sein - Aufzählung nicht abgeschlossen. Insofern finde ich es immer wieder spannend, wenn hier von einer Überzahl an "nicht-COVID-Positiven" gesprochen wird. Vor allem weil es die Dunkelziffer der nicht getesteten Positiven ausblendet.
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Alles in allem hilft der Ansatz aus meiner sicht auch nicht weiter. Warum? Persönliche, sehr aktuelle Erfahrung. Ein Haushalt mit drei positiv getesteten, zwei davon ohne Symptome, der Dritte wurde aber durch die beiden angesteckt und leidet seit letzten Samstag unter starken Symptomen, die dazu führen, dass lediglich ein Wechsel vom Bett zur Couch möglich ist. Wer wen angesteckt hat, lässt sich aus der nur noch geringen Virenlast der beiden symptomlosen Familienmitglieder ableiten. Was will uns diese Studie also sagen? Lasst die symptomlosen außer Acht? Damit die dann munter und unwissend schön das Virus weiter verbreiten?

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Einheitliche Maßnahmen, die nachvollziehbar sind, das wäre aus meiner Sicht viel wichtiger. Nicht dieser Blödsinn mit, bis dann dürfen 5 aus zwei Haushalten, danach 10 aus 3 und Silvester 10 aus 12 oder sowas. DAS ist es, was keine Sau versteht.
Da bin ich ganz bei Dir, das pseudointellektuelle Gequatsche nervt nur noch. Deshalb habe ich ja auch die Studie direkt mit verlinkt, die mit 2,8 Mio Fällen und den zugehörigen Abrechnungsdaten 35% aller deutschen Hopitalisationen die belegbarsten und nüchternsten Daten, die momentan zur Verfügung stehen, liefert.


Für eine Analyse des Geschehens im ersten Halbjahr 2020 kommt man um diese Daten nicht herum!
Interpretationen und Rückschlüsse überlasse ich anderen, empfehle aber jedem, sich die Studie noch einmal zu Gemüte zu führen:

https://www.initiative-qualitaetsmedizin…vid-19-pandemie

Edit: @Richie Wenn Du Dich mehr mit der Studie selbst beschäftigt hättest, hättest Du Dir die Spannung zu den „nicht-Covid-Positiven“ sparen können. Es geht ausschließlich um Fakten zu hospitalisierten Betroffenen! Da dürfte sich die Dunkelziffer der nicht getesteten Positiven im überschaubaren Rahmen halten, wenn da nicht nur Schamanen ob des Pflegenotstandes am Werk waren! Deine Bezüge zum sonstigen Geschehen sind interessant, haben aber mit den Erkenntnissen aus der Studie nichts zu tun!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dr.peilett« (26.11.2020, 23:19)


3 308

Freitag, 27.11.2020, 06:17

...

Für eine Analyse des Geschehens im ersten Halbjahr 2020 kommt man um diese Daten nicht herum!
Interpretationen und Rückschlüsse überlasse ich anderen, empfehle aber jedem, sich die Studie noch einmal zu Gemüte zu führen:
...


Diese Datenlage wird sicherlich an anderer Stelle Gehör gefunden haben, ansonsten hätten wir jetzt nicht diesen Lockdown-Light mit allerlei Wischiwasch-Bestimmungen.

Wir sind jetzt an der Stelle, wo Leute wie Hendrik Streek oder Jonas Schmidt-Chanasit ein Szenario mit 20.000 Fällen/ Tag als durchaus beherrschbar bezeichnet haben. Einzig und allein Karl Lauterbach heult weiter vor sich rum.

Im Frühjahr wäre unser Land bei diesen Zahlen komplett "stillgelegt" worden, insofern haben unsere politischen Verantwortlichen aktuell schon ein gewisses Gespür und Augenmaß.


Bielefeld bewegt sich übrigens bei heute 143 Neuinfektionen und einer Inzidenz von 221,4 weiterhin auf Rekordniveau.

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3 309

Freitag, 27.11.2020, 08:29

Kennt Ihr diese Studie hier? Es lohnt sich, sie zu lesen:

https://www.initiative-qualitaetsmedizin…vid-19-pandemie


Wer sich die Zeit nicht nehmen kann, hier eine gute Zusammenfassung mit Schlussfolgerungen auf dem Blog von Francesco De Meo, CEO der Helioskliniken.

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Sorry, aber ich kann dieses pseudointellektuelle Gequassel nicht mehr ertragen und noch weniger ernst nehmen. Man schaue nur mal hier:
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Fakt bleibt nach der Studie allerdings, dass Covid-19 in Deutschland
weder zu mehr klinisch SARI-Erkrankten noch zu mehr Intensivaufnahmen
oder Beatmungen geführt hat. Das deutsche Gesundheitssystem war
insgesamt nicht mehr beansprucht als im vergangenen Jahren mit einer
„normalen" Grippewelle. Fakt bleibt auch, dass wir keine anderen
Schutzmaßnahmen ergriffen haben als die anderen Nationen um uns herum,
die aber wiederum im Vergleich ein Vielfaches an Covid-Erkrankten und
Verstorbenen hatten.

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Wir haben keine ANDEREN Schutzmaßnahmen ergriffen, aber wir konnten sie aufgrund des Blicks in die anderen Länder FRÜHER ergreifen. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Das sieht man übrigens jetzt, wo wir auf dem gleichen Überraschungsstand waren, wie alle anderen. Zudem war zu Beginn der ersten Welle noch eine andere Einigkeit bei den Ländern vorhanden, weil es eine gemeinsame Unsicherheit gab. Deshalb waren härtere Maßnahmen auch viel besser durchzusetzen.
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Am Anfang mag es Fehltestungen gegeben haben, aber man hat auch vorsichtiger agiert. Jetzt ist man in der Medizin und in der Behandlung von Corona deutlich weiter. Auch das trägt dazu bei, dass es länger dauert, bis das System kollabiert. Man weiß zum Beispiel, dass man mit frühzeitiger Gabe von Blutverdünnern und Vitamin C schwere Verläufe abmildern oder sogar verhindern kann. Trotzdem hat man das Problem, dass die Symptome bei Corona in vielen Fällen eben nicht spezifisch sind. Das Virus greift den Körper an, die Auswirkungen können Geschmacks- und Geruchsverlust sein, aber das können auch Durchfall, Magenschmerzen, Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Gliederschmerzen, allgemeine Müdigkeit oder Brennen im Gesicht sein - Aufzählung nicht abgeschlossen. Insofern finde ich es immer wieder spannend, wenn hier von einer Überzahl an "nicht-COVID-Positiven" gesprochen wird. Vor allem weil es die Dunkelziffer der nicht getesteten Positiven ausblendet.
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Alles in allem hilft der Ansatz aus meiner sicht auch nicht weiter. Warum? Persönliche, sehr aktuelle Erfahrung. Ein Haushalt mit drei positiv getesteten, zwei davon ohne Symptome, der Dritte wurde aber durch die beiden angesteckt und leidet seit letzten Samstag unter starken Symptomen, die dazu führen, dass lediglich ein Wechsel vom Bett zur Couch möglich ist. Wer wen angesteckt hat, lässt sich aus der nur noch geringen Virenlast der beiden symptomlosen Familienmitglieder ableiten. Was will uns diese Studie also sagen? Lasst die symptomlosen außer Acht? Damit die dann munter und unwissend schön das Virus weiter verbreiten?

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Einheitliche Maßnahmen, die nachvollziehbar sind, das wäre aus meiner Sicht viel wichtiger. Nicht dieser Blödsinn mit, bis dann dürfen 5 aus zwei Haushalten, danach 10 aus 3 und Silvester 10 aus 12 oder sowas. DAS ist es, was keine Sau versteht.
Da bin ich ganz bei Dir, das pseudointellektuelle Gequatsche nervt nur noch. Deshalb habe ich ja auch die Studie direkt mit verlinkt, die mit 2,8 Mio Fällen und den zugehörigen Abrechnungsdaten 35% aller deutschen Hopitalisationen die belegbarsten und nüchternsten Daten, die momentan zur Verfügung stehen, liefert.


Für eine Analyse des Geschehens im ersten Halbjahr 2020 kommt man um diese Daten nicht herum!
Interpretationen und Rückschlüsse überlasse ich anderen, empfehle aber jedem, sich die Studie noch einmal zu Gemüte zu führen:

https://www.initiative-qualitaetsmedizin…vid-19-pandemie

Edit: @Richie Wenn Du Dich mehr mit der Studie selbst beschäftigt hättest, hättest Du Dir die Spannung zu den „nicht-Covid-Positiven“ sparen können. Es geht ausschließlich um Fakten zu hospitalisierten Betroffenen! Da dürfte sich die Dunkelziffer der nicht getesteten Positiven im überschaubaren Rahmen halten, wenn da nicht nur Schamanen ob des Pflegenotstandes am Werk waren! Deine Bezüge zum sonstigen Geschehen sind interessant, haben aber mit den Erkenntnissen aus der Studie nichts zu tun!

Sorry, wenn ich so sage, aber ich bin gar nicht mehr bereit, irgendwelche seitenlangen Studien zu lesen. Ich habe zwei Ärzte im Freundeskreis. Der eine arbeitet im Klinikum Herford auf der Intensiv, der andere ist Notfallarzt, nimmt freiwillig regelmäßig auch Coronaabstriche und macht zusätzlich den hausmedizinischen Notdienst. Beide haben täglich mit Corona zu tun und beide kämpfen vorne an der Front. Deren Erfahrungsberichte und deren Arbeitsalltag spiegeln etwas ganz anderes wieder. Die lachen heute noch über die Aussage aus deinem Artikel von Heise, wonach die positiven Coronapatienten auf der Intensiv (provokant formuliert) quasi zufällig auch positiv waren, aber eigentlich einen Autounfall hatten.
_
Nichts gegen (d)eine andere Sichtweise auf die Dinge, aber setz dich doch mal mit den Leuten an einen Tisch, die wirklich mit Corona und den Patienten zu tun haben. Denn keine rein zahlenbasierende Studie kann das Leid und die Schwere dieser scheiss Erkrankung wiederspiegeln.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

3 310

Freitag, 27.11.2020, 08:58

Geht mir ähnliche Ritche, zumal sich die Dynamik der täglichen Toten auf einem erschreckend hohem Niveau eingependelt hat. Wir sind mittlerweile bei 15.500 Toten, morgen werden es schon 16.000 sein. Spricht ja keiner drüber.




https://en.wikipedia.org/wiki/Template:C…cal_cases_chart

Und die Projections sehen fürchterlich aus, das Mini-Lockdownchen bekommt die Infektionszahlen nicht runter, mit dieser Dynamik werden wir zum Ende des Winters bei 65.000 -130.000 Toten liegen, je nachdem wie sich das Geschehen weiter fortsetzt.




https://covid19.healthdata.org/germany


Welweit sehen die Projections Todeszahlen zwischen 2.2 und 2.7 Millionen Verstorbenen vor.

Mögen die Risikopatienten schnell in die Impfung kommen.

Im Anblick solcher Zahlen immer noch Schönreden ist mir schlicht unbegreiflich.
»waterl00« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt.PNG

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3 311

Freitag, 27.11.2020, 10:11

Ich finde die beide Artikel/ Berichte eigentlich ganz vernünftig, man muss sie aber richtig einordnen. Der Bericht der Initiative Qualitätsmedizin bezieht sich eben auf das erste Halbjahr 2020, und inwieweit man von diesen Daten der ersten Welle Schlußfolgerungen auf die jetzige zweite oder wievielte Welle ableiten kann, dass ist wohl die entscheidende Frage. Ich kann mir z.B. gut vorstellen, dass angesichts eines unbekannten Virus viele Patienten sicherheitshalber ins Krankenhaus geschickt wurden. Aber da müsst man eine Stellungsnahme derjenigen einholen, die die Überweisungen ausstellen.

Beim Blog von Francesco De Meo, CEO der Helioskliniken stellt sich eine ähnliche Frage, nämlich ob er jetzt, einen Monat später (Erscheinungsdatum des Beitrags ist der 22.10.), immer noch so einen Beitrag verfassen würde und ob sich die Lage in seinen Kliniken geändert hat. Schaut man ins Divi Register, schrumpft die Anzahl freier Intensivbetten seit Mitte/ Ende Oktober kontinuierlich, so dass sein Beitrag zu einem Zeitpunkt geschrieben wurde, wo sich offensichtlich die Lage in den Krankenhäusern erst anfing zu verschärfen.

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3 312

Freitag, 27.11.2020, 10:56

Ich dachte ab einen Inzidenzwert von 200
gelten nochmals verschärfte Regeln?
So langsam entwickelt sich Bielefeld zum Problem Kind.

3 313

Freitag, 27.11.2020, 11:15

...
Und die Projections sehen fürchterlich aus, das Mini-Lockdownchen bekommt die Infektionszahlen nicht runter, mit dieser Dynamik werden wir zum Ende des Winters bei 65.000 -130.000 Toten liegen, je nachdem wie sich das Geschehen weiter fortsetzt.
...


Dieses Szenario würde ich als worst-case bezeichnen und mag mir gar nicht vorstellen, wie es dann in England, Italien oder Spanien aussieht.

Im Vergleich zu den aktuellen Beschränkungen entsteht für mich aber mehr und mehr der Eindruck, als würde es sich bei den jetzt aufkommenden Todesfällen um eine bewußte Inkaufnahme handeln.

3 314

Freitag, 27.11.2020, 11:39

Ich dachte ab einen Inzidenzwert von 200
gelten nochmals verschärfte Regeln?
So langsam entwickelt sich Bielefeld zum Problem Kind.
Ja, ich weiß bis heute nicht, welche das sein sollen. Wechselunterricht an Schulen? Der müsste eigentlich schon seit 1/2 Jahr stattfinden.

Aber Super-Ingo spricht ja heute um 15 Uhr. Vielleicht hat der passend zum WE noch ein Päckchen dabei...

Ansonsten: Immer so weitermachen, wird schon! :rolleyes:

3 315

Freitag, 27.11.2020, 12:58

...
Und die Projections sehen fürchterlich aus, das Mini-Lockdownchen bekommt die Infektionszahlen nicht runter, mit dieser Dynamik werden wir zum Ende des Winters bei 65.000 -130.000 Toten liegen, je nachdem wie sich das Geschehen weiter fortsetzt.
...


Dieses Szenario würde ich als worst-case bezeichnen und mag mir gar nicht vorstellen, wie es dann in England, Italien oder Spanien aussieht.

Im Vergleich zu den aktuellen Beschränkungen entsteht für mich aber mehr und mehr der Eindruck, als würde es sich bei den jetzt aufkommenden Todesfällen um eine bewußte Inkaufnahme handeln.


Das worst-case Szenario sieht leider noch anders aus. Die ermittelten Zahlen gehen von einem gleichmäßigen Wachstum mit fortlaufender Verbreitung in der Bevölkerung und zunehmend schweren Fällen aus.

Leider haben sich die prognostizierten Hochrechnungen im Frühjahr auch schon als sehr praxisnah herausgestellt. Da hatte ich vor ein paar Wochen mal einen Auswertung der damaligen Prognosen im Abgleich mit den reelen Zahlen verlinkt. Im Februar wollte auch niemand wahr haben, daß wir Ende April fast 10.000 Tote zu beklagen haben. Alles Panikmache hiess es da. Im nächsten Monat werden wir schon die 20.000 Toten erreicht haben.

Den Eindruck der Inkaufnahme dieser schrecklichen Zahlen habe ich auch, das macht mich zunehmend fassungslos.

Ich habe ferner den Einruck, daß auch die Politik zunehmend Corona-müde wird.

Ich denke daher auch, daß die zuletzt beschlossenen Maßnahmen ein Witz sind, um diesen Trend steigender Todeszahlen hinreichend zu brechen. Das wird ähnlich übel werden, wie es prognostiziert wird, wenn sich da nicht dramatisch ein Trend in die andere Richtung entwickelt.
Derzeit sieht es eben gar nicht danach aus. Das ist sehr traurig.

Und es macht mich weiterhin sprachlos und zugleich wütend wenn man dann wieder hört, wie manche Leute sich weiterhin in Ihrer persönlichen Freiheit eingeengt fühlen, weil sie eine Maske tragen müssen oder einen Einkaufswagen vor sich her schieben oder einfach nur Abstand halten sollen, etc.

Einige diskutieren noch immer viel lieber darüber was das alles für ein Unsinn darstellt anstatt einfach mal den Kopf einzuschalten (oder besser abschalten) und sich stringent an Regeln zu halten, die so manches Leben retten könnte.

Und im Zweifel wird die Verantwortung dann doch wieder an die Politik abgegeben wie die Jacke im Theater. Eigene Verantwortung für sein Handeln übernehmen ist da so gar keine Thema bei einigen Egomanen dieser Zunft. Es ist zum Heulen.

3 316

Freitag, 27.11.2020, 13:12

Und es macht mich weiterhin sprachlos und zugleich wütend wenn man dann wieder hört, wie manche Leute sich weiterhin in Ihrer persönlichen Freiheit eingeengt fühlen, weil sie eine Maske tragen müssen oder einen Einkaufswagen vor sich her schieben oder einfach nur Abstand halten sollen, etc.


Ist es wirklich das oder eine gefühlte Hilflosigkeit aufgrund der Maßnahmen basierend auf finanziellen und sozialen Sorgen gepaart mit einer Sehnsucht nach der bekannten Normalität?

3 317

Freitag, 27.11.2020, 14:14

Normalität in dieser unnormalen Zeit ist sehr schwer umsetzbar, nicht wahr?

aber ja, Du hast Recht, das wollen so einige nicht akzeptieren. Im Zweifrel auch auf Kosten anderer.

3 318

Freitag, 27.11.2020, 14:22

Sehnsucht, die über Leichen geht.

3 319

Freitag, 27.11.2020, 14:50

für mich ist es Egoismus der echtes Leben kostet

Beiträge: 781

Dabei seit: 1.03.2007

Wohnort: BI jetzt D´dorf

Beruf: Diplom VerWir(r)t

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3 320

Freitag, 27.11.2020, 15:23

Und im Zweifel wird die Verantwortung dann doch wieder an die Politik abgegeben wie die Jacke im Theater. Eigene Verantwortung für sein Handeln übernehmen ist da so gar keine Thema bei einigen Egomanen dieser Zunft. Es ist zum Heulen.



Da gab es grade auf WDR 2 einen Kommentar von Micky Beisenherz, der genau das monierte:
Keiner hat mehr Bock Verantwortung zu übernehmen oder Verantwortung für andere zu übernehmen.

Es gilt nur noch: Ich, Ich, Ich!
Es ist wirklich zum Heulen!:mad: ;(
Arminia Bielefeld Quo vadis?