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541

Montag, 27.11.2017, 20:01

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Ziemlich dünnhäutig die Chinesen......

542

Montag, 27.11.2017, 20:23

Meinungsfreiheit kann man halt nicht mit Geld verbieten. Wenn solch eine kleine Geschichte Auswirkungen auf die Beziehungen beider Länder hat, dann sollte man sich überlegen ob man diese Beziehung nicht abkühlen lässt.

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543

Donnerstag, 7.12.2017, 14:23

Regionalliga-Reform vor Absage
DFB findet keine Aufstiegs-Einigung

http://www.bild.de/regional/frankfurt/fr…11482.bild.html

544

Donnerstag, 7.12.2017, 20:24

Wen wunderts.... Jeder will für sich das größte Stück vom Kuchen. Die kleinen Stücke sollen mal die anderen nehmen.

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545

Donnerstag, 7.12.2017, 23:28

http://www.kicker.de/news/fussball/regio…ngsloesung.html

Sind die eigentlich komplett bescheuert?
Was soll das bringen?

546

Freitag, 8.12.2017, 00:19

Die haben doch alle einen Lattenschuss! :lol: :pillepalle:
Nur damit sie Morgen überhaupt was zum Durchwinken haben, kommen sie nun mit so einem Blödsinn daher - Typisch Verbandsfunktionäre!
Da wäre es noch besser gewesen, in den nächsten 2 Jahren alles beim Alten zu belassen und dann eben bis 2019 eine vernünftige Lösung zu erarbeiten.

Und wenn man denn schon unbedingt ab 2019 4 Aufsteiger haben will, dann hätte man die 6 Teilnehmer auch einfach in 2 Dreier-Gruppen um jeweils 2 Plätze spielen lassen können.
Oder man lässt die 5 Meister alle in einer Runde um die 4 Plätze spielen.
In beiden Modellen hätten dann wenigstens alle Teilnehmer nach wie vor die gleiche Aufstiegschance.
Aber so?

Heißt also Folgendes:

2019 (4 Aufsteiger):
Südwest direkt
Nordost direkt
*Bayern direkt
*Sieger aus West gegen Nord

2020 (4 Aufsteiger):
Südwest direkt
*West direkt
*Nord direkt
*Sieger aus Nordost gegen Bayern

*=Beispiel

Man sieht aber auch an diesem Schwachsinn wieder mal, dass der entscheidende Fehler bereits 2010 gemacht wurde, als man das jetzige Modell beschlossen hat.
Ob sie es dann bis 2019 schaffen werden, diesen endlich zu beheben? Zweifel...

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547

Freitag, 8.12.2017, 00:30

Ich bin zwar echt selten sprachlos, aber jetzt ist es echt soweit. Mir fällt da nichts mehr zu ein. Purer Aktionismus mehr nicht.

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548

Freitag, 8.12.2017, 07:48

Es gab ja diverse Vorschläge. Vier Ligen mit vier festen Aufsteigern, damit jede Liga dieselben Chancen hat wurde abgelehnt, da die Verbände "ihre" Ligen behalten wollten und Angst vor der neuen Aufteilung haben. 2 feste Aufsteiger für die Verbände mit den meisten Clubs und eine 2/3 statt einer 3/5 Chance für die anderen drei Ligen. Wurde auch abgelehnt, weil sich die weniger besiedelten Regionen benachteiligt sahen.

Also hat man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt: Jeder bekommt ohne sachlichen oder sportlichen Grund ein bisschen was vom Kuchen ab. Geschacher vom feinsten. Man kann glatt noch froh sein, dass nicht einfach die Münze entscheiden soll. Ich frage mich was passieren würde, wenn einer der Vereine gegen diese willkürliche Lösung klagen würde. Sachliche Argumente hätten die Verbände kaum auf ihrer Seite.

Ich verstehe auch nicht, warum es einer Übergangslösung bedarf, wenn die Kommission eh auf eine viergleisige Liga hinarbeiten soll. Ein Grundsatzbeschluss mit Kommission zur Einteilung wäre demnach doch möglich gewesen. Völlig bekloppt die Jungs.
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549

Freitag, 8.12.2017, 10:25

Tja, denen ist schlichtweg die Zeit vorm DFB Bundestag davongerannt und nun hat man in der Not dieses "Ding" geboren. Die A-Karte hat damit die NRW Regio bekommen, die nun auf einer Stufe mit den Bayern, Norden und Osten gestellt wurde, obwohl sie völlig anders strukturiert als diese ist. Na ja, das Gute daran ist, dass die Chancen etwas gestiegen sind und dass dieser Mist nach 2 Jahren hoffentlich wieder in der Versenkung verschwindet.

Langfristig dürften die Regionalligen eh Profiligen werden. So in 5 (West, Südwest) bis 10 Jahren (Rest) sollte diese Umwandlung hoffentlich abgeschlossen sein. Die Medienaufmerksamkeit für dieses Level nimmt bereits beständig zu. Und teilweise wird ja jetzt schon auf Profiniveau dort trainiert und bezahlt. Ist diese Professionalisierung erstmal abgeschlossen, dann wird hoffentlich das Argument der zu weiten Anfahrten endlich beerdigt und man kann die Anzahl der Regionalligen und der Regionalligavereine entsprechend reduzieren. Die Vereine, die die Professionalisierung nicht wollen, oder können, sollen sich dann in die fünftklassigen Oberligen zurückziehen, welche dann den Übergangsbereich zwischen Profi- und Amateurfussball darstellen würden. Dann kann man auch eine vernünftige Einteilung der Regios und damit auch einen gescheiten Unterbau unter die 3. Liga machen.

550

Freitag, 8.12.2017, 12:23

Also hat man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt: Jeder bekommt ohne sachlichen oder sportlichen Grund ein bisschen was vom Kuchen ab. Geschacher vom feinsten. Man kann glatt noch froh sein, dass nicht einfach die Münze entscheiden soll. Ich frage mich was passieren würde, wenn einer der Vereine gegen diese willkürliche Lösung klagen würde. Sachliche Argumente hätten die Verbände kaum auf ihrer Seite.
Ob einem das ganze nun gefällt oder nicht, aber letztlich steht ja eine demokratische Entscheidung. Von daher wüsste ich nicht warum ein Verein dagegen klagen sollte. Es ist ja nun auch nicht so, dass es nur eine objektiv richtige Lösung gibt. Wenn es verschiedene Interessen gibt, dann muss am Ende eben ein Kompromiss gefunden werden und wenn es schlecht läuft, dann gibts eben nur den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Für immer Arminia!

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551

Freitag, 8.12.2017, 16:02

Also wenn die alten Herren da was im Hinterzimmer kungeln, dann ist das zunächst einmal alles andere als demokratisch. Demokratisch wäre es gewesen verschiedene Modelle offen zur Abstimmung zu stellen. Zum andere geht es auch um einen Wettbewerb in dem eine gewisse Chancengleichheit herschen sollte. Das kann ich bei diesem Rotationskompromiss nun mal garnicht erkennen, warum ist der Westmeister im einen Jahr besser gestellt als in einem anderen. Das ist völliger Nonsens und durchaus ein Hebel, wo man juristisch ansetzen könnte. Außer das es jetzt überhaupt eine Einigung gibt, kann ich keine sachlichen Gründe (Anzahl der Vereine in den Verbänden, gleiches Aufstiegsrecht für jede Liga, usw.) im aktuellen Modell erkennen. Da lagen gleich mehrere Vorschläge auf dem Tisch die sachlich wenigstens begründbar gewesen wären. So hat man im Hinterzimmer undemokratisch etwas ausgekungelt, was man dann zum abnicken vorlegen kann.
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552

Samstag, 9.12.2017, 00:01

Alles Schmuh, völlig abgedreht :pillepalle: :pillepalle: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Da verbietet sich eigentlich jede seriöse Reaktion!


Den Kickerartikel zum Thema mal in geselliger Runde laut vorlesen, könnte der humoristische Höhepunkt des Abends werden, könnte aber auch zum sofortigen Rausschmiss samt Aufkuendigung der Freundschaft wegen Beleidigung der Intelligenz der Gäste fuehren
Was geht da im Kopf der Funktionäre vor?
"Ihr redet, ich spiele!" (Zlatan Ibrahimovic)

553

Samstag, 9.12.2017, 02:33

@ Exteraner

Angeblich soll es aus dem Nordosten Klage-Androhungen gegeben haben, falls man das Modell mit den dauerhaft festen Aufsteigern für West und Südwest beschlossen hätte.
So juristisch unangreifbar scheinen Rotations-Modelle also nicht zu sein.
Was ich auch nachvollziehen kann, da sie niemals wirklich gerecht sind.


Was ich an dieser Übergangslösung nicht verstehen kann ist, dass man scheinbar davon überzeugt ist, in diesem Zeitraum ein gutes Modell mit 4 Staffeln hinzubekommen.
Das haben sie jetzt nicht geschafft, das haben sie in den letzten Jahren nicht geschafft.
Warum sollte dieses also bis 2019 dann möglich sein?
Wenn man sich die deutsche Landkarte anschaut, dann wird man nie ein 4-gleisiges Modell hinbekommen, mit dem alle zufrieden sein werden.
Es wird immer mindestens ein oder zwei Staffeln geben, in denen Unzufriedenheit mit der Einteilung herrschen wird.
Dann steht man wieder vor dem gleichen Problem, wie mit den 3 Staffeln.

Und warum nun diese 2-Jahres-Lösung?
Vielleicht weil man damit schon mal den 4. Aufsteiger gegen die Interessen der Drittligisten durchgesetzt hat und damit die Optionen für 2019 erweitern konnte.

Mich würde es aber auch nicht wirklich wundern, wenn aus diesem Übergangsmodell eine dauerhafte Lösung werden würde.
Der Weg aus einem Rotations-Modell mit 4 Mannschaften eines mit 5 Mannschaften zu machen, also den Südwest-Meister mit einzubeziehen, ist nun nicht allzu weit.

Einige Medien glauben aber auch zu wissen, dass es auf eine zweigleisige 4. Liga hinauslaufen wird.
Das fände ich persönlich sogar besser.
Vorausgesetzt, diese würde die jetzige RL ersetzen und nicht noch dazu kommen.
Dann würde die 4. Liga endgültig zur Profi-Spielklasse werden und die vielen Amateur-Vereine aus der RL würden - bei allem Respekt - wieder dahin verschwinden, wo sie hingehören: In die Amateur-Liga.
Nur hätte man dann wieder das gleiche Problem, wie in der zweigleisigen 3.Liga: Die zweiten Mannschaften.
Die würde sich wieder in sehr ordentlicher Zahl breit machen und damit die Attraktivität dieser Spielklasse deutlich mindern.
Und die mächtigen Vereine in diesem Land werden es immer zu verhindern wissen, dass ihre Zwoten aus der 3. und 4.Liga geschmissen werden.

Es ist also eigentlich egal, was die da nun in den nächsten 2 Jahren aushecken und dann auch beschließen werden: Eine richtig gute Lösung wird es auch dann nicht geben.
Wobei ich denke, dass das zwar schwierig werden würde so etwas hinzubekommen, aber nicht völlig unmöglich.

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554

Samstag, 9.12.2017, 10:32

Die zweiten Mannschaften sehe ich nicht als Problem, da sich deren Anzahl durch Abmeldungen schon deutlich verringert hat. Viel mehr stelle ich in Frage, ob eine vierte Profiliga überhaupt finanzierbar wäre. Das hat doch schon mit der Regionalliga auf Level 3 nicht funktioniert und zwar auch in Jahren, wo die Zahl der zweiten Mannschaften überschaubar war. Selbst in Liga 3 stöhnen ja schon Clubs rum, dass das schwer finanzierbar sei.

Die fünfgleisigkeit scheint zumindest unter diesem Aspekt eine gute Lösung zu sein, wenn das Aufsteiger-Problem nicht wäre. Das ist einer der wenigen Gründe, die für die aktuelle Staffeleinteilung sprechen. Vor diesem Hintergrund wäre eine viergleisigkeit mit weniger zweiten Mannschaften einen Versuch wert. Das bei einer ungleichmäßigen Staffeleinteilung einie mitgliederstarke Verbände benachteiligt werden könnten halte ich für verschmerzbar. Eine Staffel die bei direkten Aufstiegen über Gebühr bevorzug würde (z.B. Nord oder Nordost) wird sich dadurch einpendeln, dass sich deren Überhand auch verstärkt als Abstieger aus der dritten Liga wieder finden werden.
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555

Samstag, 9.12.2017, 11:31

In der letzten zweigleisigen Drittliga-Saison waren 9 von 37 Vereinen zweite Mannschaften, Tendenz eher noch steigend.
Dass diese Zahl in einer zweigleisigen 4. Liga aufgrund der Abmeldungen einiger Clubs geringer ausfallen würde, bezweifel ich mal.
Aktuell spielen 20 Zwote in der 3. und 4.Liga.
Darunter mindestens 6 (Bremen, Bayern, Hoffenheim, Wolfsburg, Dortmund, Gladbach) mit Drittliga-Ambitionen.
Für diese wäre die 4. Liga also schon mal Pflicht.
Und beim Rest gibt es sicher auch noch einige, die in eine zweigleisige 4.Liga wollen würden und auch die Möglichkeiten dazu hätten.

Sicherlich würde eine 4. Profi-Liga für die Vereine teurer werden, als die jetzige RL.
Aber sie würde auch größeres Interesse wecken.
1860 gegen Waldhof oder Kassel klingt doch ganz anders als 1860 gegen Pipinsried oder Schalding-Heining.

Ich finde es durchaus richtig, dass die Mannschafts-Zahlen der Verbände/Regionen bei einer Staffel-Einteilung mit berücksichtigt werden.

Nur sollte man das auch nicht überbewerten.
Wenn man sich die aktuelle Staffel-Einteilung mal anschaut, kann das bei der letzten Reform auch nicht das Maß aller Dinge gewesen sein.
Was mMn mindestens genauso wichtig sein sollte ist, dass es in jeder Staffel genug Mannschaften mit Aufstiegs-Ambitionen gibt, ob nun kurz- oder mittelfristig.
Deswegen habe ich auch von Beginn an eine Abneigung gegen die Bayern-Staffel entwickelt.
Während es in allen anderen Staffeln jeweils genug solcher Vereine gibt, sind es in Bayern nur sehr wenige.
Das wäre für mich schon ein Grund, solch einer Staffel einen direkten Aufstiegsplatz zu verwehren.

Eine Staffel die bei direkten Aufstiegen über Gebühr bevorzug würde (z.B. Nord oder Nordost) wird sich dadurch einpendeln, dass sich deren Überhand auch verstärkt als Abstieger aus der dritten Liga wieder finden werden.


Eine sehr wichtige Aussage wie ich finde.
Bestes Beispiel Nordost.
Durch die vielen Ost-Clubs in der 3.Liga wird es auch immer wieder "Rückläufer" in die RL geben.
Siehe Jena, Cottbus oder in dieser Saison wahrscheinlich Erfurt.
Und bei 4 Absteigern erst recht.

556

Samstag, 9.12.2017, 12:06


...
1860 gegen Waldhof oder Kassel klingt doch ganz anders als 1860 gegen Pipinsried oder Schalding-Heining.

Ich finde es durchaus richtig, dass die Mannschafts-Zahlen der Verbände/Regionen bei einer Staffel-Einteilung mit berücksichtigt werden.

Nur sollte man das auch nicht überbewerten.
Wenn man sich die aktuelle Staffel-Einteilung mal anschaut, kann das bei der letzten Reform auch nicht das Maß aller Dinge gewesen sein.
Was mMn mindestens genauso wichtig sein sollte ist, dass es in jeder Staffel genug Mannschaften mit Aufstiegs-Ambitionen gibt, ob nun kurz- oder mittelfristig.
Deswegen habe ich auch von Beginn an eine Abneigung gegen die Bayern-Staffel entwickelt.
Während es in allen anderen Staffeln jeweils genug solcher Vereine gibt, sind es in Bayern nur sehr wenige.
Das wäre für mich schon ein Grund, solch einer Staffel einen direkten Aufstiegsplatz zu verwehren.
...


Ist es denn so, dass in dieser Hinsicht jede Staffel so viel besser ist als die aus Bayern?
Klar, in Bayern gibt es Vereine wie Pipinsried, Seligenporten, Schalding-Heining, die aus kleinen Ortschaften kommen, oder wie Illertissen, die offensiv propagieren, dass sie erst gar nicht in die 3. Liga aufsteige wollen, selbst wenn sie die sportliche Qualifikation schaffen sollten.
Aber sind wir mal ganz ehrlich, für mich hören sich Vereine wie Jeddeloh, Drochtersen/Assel, Egestorf-Langreder, Rehden (alle Nord), Luckenwalde, Bautzen, Auerbach, Meuselwitz, Altglienicke, Halberstadt (alle Nordost), Steinbach, Stadtallendorf, Völklingen (alle Südwest), Rödinghausen, Wegberg-Beeck, Erndtebrück, Rhynern (alle West), genauso nach "Dorfvereinen" an, ohne da jetzt jeweils die Einwohnerzahlen recherchiert zu haben oder auf Vollständigkeit bzw. Richtigkeit der Liste zu bestehen.

In den letzten Jahren gab es mit Unterhaching, Regensburg, Würzburg aus Bayern einige Aufsteiger in die 3. Liga und einige Mannschaften, die seit kurzem (teilweise abstiegsbedingt) ihren Aufstiegswillen entdeckt haben, wie z.B. 1860 München, Schweinfurt oder Burghausen (wobei ich da glaube ich letztins mal gelesen habe, dass die sich bald keine aufstiegsfähige Mannschaft mehr werden leisten können).
Im Norden sagt zwar niemand explizit, dass er nicht aufsteigen möchte, aber angesichts mehrerer nahezu übermäßig erscheinender Zweitvertretungen von Bundesligisten, die regelmäßig "richtigen" Vereinen mit relativ großem Vorsprung den Meister wegschnappen (einzige Außnahme der letzten Jahre seit dem Aufstieg von Kiel ist Meppen), halte ich es durchaus für möglich, dass auch im Norden diverse Vereine davon ausgehen, sowieso keine Chance auf den Aufstieg zu haben, dies deswegen erst gar nicht ernsthaft versuchen, und dies lediglich im Gegensatz zu einigen wenigen Vereinen aus Bayern nicht öffentlich kommunizieren. Was natürlich nicht heißen soll, dass sie einen unverhofften Aufstieg dann ablehnen würden, aber das ist reine Spekulation.

557

Samstag, 9.12.2017, 12:33

Ist es denn so, dass in dieser Hinsicht jede Staffel so viel besser ist als die aus Bayern?

Ja.
Natürlich sind mir nicht sämtliche Ambitionen aller 92 Regionalligisten bekannt, aber von so einigen weiß ich schon, dass sie kurz- oder mittelfristig in die 3.Liga wollen.

Nord:
Oldenburg, Lübeck, Flensburg, Wolfsburg
Der HSV würde sich gegen einen Aufstieg sicher auch nicht wehren und in Norderstedt soll der Begriff 3.Liga auch schon mal gefallen sein.

Nordost:
Cottbus, BFC Dynamo, Nordhausen, Viktoria Berlin, Berliner AK
Und auch Lok Leipzig dürfte mal wieder etwas höher hinaus wollen.

West:
Viktoria Köln, Uerdingen, Wuppertal, Oberhausen, Essen, Dortmund, Gladbach
Und bei der Alemannia gehe ich auch einfach mal davon aus.

Südwest:
Saarbrücken, Waldhof, Offenbach, Elversberg, Mainz, Hoffenheim
Bei den Stuttgarter Kickers würde ich mal auch weiter von Drittliga-Ambitionen ausgehen, auch wenn sie derzeit eher in die andere Richtung schauen müssen.
Dazu kommt der FC Homburg, der letzte Saison eigentlich schon auf- statt absteigen wollte, sich aber gerade auf dem besten Wege befindet diesen Betriebsunfall zu korrigieren: 21 Spiele = 21 Siege!

Bayern:
1860, Bayern II und Schweinfurt
Nürnberg will nicht, Illertissen nicht und auch Burghausen nicht.
Wacker hat im Sommer den Profi-Fußball abgeschafft.
Bei Ingolstadt weiß ich es nicht.


edit:
Das Alles natürlich ohne Gewähr. ;)

558

Samstag, 9.12.2017, 12:59

Ist es denn so, dass in dieser Hinsicht jede Staffel so viel besser ist als die aus Bayern?

Ja.
Natürlich sind mir nicht sämtliche Ambitionen aller 92 Regionalligisten bekannt, aber von so einigen weiß ich schon, dass sie kurz- oder mittelfristig in die 3.Liga wollen.
Die Frage wäre aber jetzt, was hat das für eine Aussagekraft? Und wollen kann man ja viel, ob es realistisch ist, ist nochmal eine andere Frage.
Für immer Arminia!

559

Samstag, 9.12.2017, 13:09

Stichwort RL Bayern. An einem simplen Beispiel kann man aufzeigen, wie absurd dieses Rotationsmodell und das Verlosen von direkten Aufstiegsplätzen ist.
Nehmen wir mal an, 1860 steigt diese Saison auf und Bayern bekommt für 2019 den direkten Aufstiegsplatz neben Südwest und Nordost zugelost. Und neben den kleinen Bayern und Schweinfurt würde kein weiterer Club seine Aufstiegsambitionen entdecken. Dann bleiben also nur diese beiden. Da könnte es durchaus passieren, dass nicht der Meister direkt aufsteigt, sondern der 2. oder 3. Gleichzeitig müssten die aufstiegswilligen Meister aus Nord und West noch um den letzten Aufstiegsplatz spielen. Was für ein Unsinn! :pillepalle:

560

Samstag, 9.12.2017, 13:17

Ist es denn so, dass in dieser Hinsicht jede Staffel so viel besser ist als die aus Bayern?

Ja.
Natürlich sind mir nicht sämtliche Ambitionen aller 92 Regionalligisten bekannt, aber von so einigen weiß ich schon, dass sie kurz- oder mittelfristig in die 3.Liga wollen.
Die Frage wäre aber jetzt, was hat das für eine Aussagekraft? Und wollen kann man ja viel, ob es realistisch ist, ist nochmal eine andere Frage.


Diese Aussage gilt dann aber natürlich auch für den wenigen bayrischen Vereine.
Wenn man auf die aktuelle Tabelle schaut, dann erscheinen die Ambitionen von Schweinfurt und Bayern auch nicht so sonderlich realistisch. ;)