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1

Donnerstag, 22.06.2017, 10:51

Video-Schiedsrichter und andere technische Hilfsmittel

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Das Modell mit dem Video-Schiedsrichter ist völlig befremdlich. Da läuft eine Szene durch, es fällt ein Tor und alle warten darauf, dass sich ein Männlein in einer dunklen Kabine entscheidet, ob der Spieler 2 oder 3 Zentimeter im Abseits gestanden hat.

Sorry. Das ist doch der Tod jeder Spontanität und Emotion. Der Sieg des Haare spaltenden Spießbürgertums über jede Form des natürlichen Spielablaufs. Ich stelle mir das auch im Stadion völlig surreal vor, wenn ein Tor fällt und man nicht mehr mit einem beiläufigen Blick auf Schieds- und Linienrichter sehen kann, ob man weiter jubeln kann, sondern alle dort stehen wie die Schüler vor der Rückgabe der Klausuren und warten welche Note es letztlich gibt.

Ich habe ja nichts dagegen, wenn sich der Schiedsrichter in offenkundig strittigen Situationen vielleicht mal eines Hilfsmittels bedienen kann. Das Hawk-Eye hat sich in der Bundesliga bewährt. Aber es kann doch nicht sein, dass da jemand in einer Kammer sitzt und ständig „Halt!“ dazwischen schreit. Und das bei Szenen, wo man selbst mit der Kamera grübeln muss. Hier würde ich mir die Sportart „Gehen“ zum Vorbild nehmen. Über Regelverstöße die mit dem bloßen Auge schon gar nicht mehr erkennbar sind (ein Fuß muss immer am Boden sein), guckt man einfach hinweg, weil irgendwo der Genauigkeit auch mal Grenzen gesetzt sind. Sofern man nicht verkrampfen will.
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2

Donnerstag, 22.06.2017, 12:49

Das eingeführte Hawk-Eye hat sich doch bewährt und sollte als elektronisches Überwachungssystem völlig ausreichen. Es hat den Vorteil der unmittelbaren Entscheidungsfindung durch den Schiedrichter, der diese augenblicklich signalisiert und somit den Spielfluss nicht blockiert.

Die Videoüberwachung ist der Tod der Spontanität und der Emotionen; Zitat Gönner;. Mir persönlich sind strittige Szenen, oder im Nachhinein nachgewiesene Fehlentscheidungen die man ewig diskutieren kann
doch lieber als die NFL-Spiele die wegen häufiger Videobeweise unterbrochen werden. Und in diese Richtung werden wir zweifelsfrei zusteuern, wenn nicht heute dann in absehbarer Zukunft.
Seltsam, dass Leute, die zusammen leiden, stärkere Beziehungen haben, als die Leute, die sehr zufrieden sind. B. Dylan

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3

Donnerstag, 22.06.2017, 15:36

Ich finde, man sollte dem Video-Beweis schon etwas Zeit geben.
Das muss sich erstmal einspielen.
Aber ein Freund davon werde ich nie werden.

Die gestrige Szene mit den per Video-Beweis verhängten gelben Karten war schon recht skurril.
Da greifen die Video-Schiedsrichter ein, wo sie es gar nicht sollen oder vielleicht auch gar nicht dürfen.
Das zeigt nur, dass das alles überhaupt nicht zu Ende gedacht, noch völlig unausgereift ist.

Ich sehe bei dieser Video-Beweis-Geschichte 3 große Punkte.

Man hat sich dazu entschieden, ihn nur bei sogenannten Spiel-entscheidenden Situation wie Tor, Elfmeter oder Rote Karte einzusetzen.
Klingt zunächst einmal gut.

Da kommt es dann zu Situationen, wie wir sie jetzt schon gehabt haben.
Mannschaft A wird ein Tor aufgrund angeblicher Abseitsstellung zunächst fälschlicherweise aberkannt.
Der Video-Schiri greift ein und korrigiert diese Entscheidung.
Gerecht? Gerecht!

Spulen wir die Szene aber etwas weiter vor.
Unmittelbar vor diesem Treffer haben Schieds-/Linienrichter eine falsche Einwurf-Entscheidung getroffen.
Statt Mannschaft B darf Mannschaft A einwerfen.
Dieser Einwurf leitet das Tor von Mannschaft A ein.
Ist die Anerkennung dieses Treffers dann immer noch gerecht?

Worauf ich hinaus will ist, dass der Video-Beweis eigentlich nur dann wirklich Sinn macht, wenn man ihn auf alle Fehlentscheidungen anwenden würde.
Denn auch Einwürfe, Freistöße oder Ecken können Spiel-entscheidend sein.
Aber wollen wir wirklich, dass alles hinterfragt wird?
Ganz nebenbei wird der Feld-Schiedsrichter dann zur Marionette, wenn er ständig von oben korrigiert wird.

Der 2. Punkt ist der, dass der Video-Beweis nur bei klaren Fehlentscheidungen des Feld-Schiedsrichters angewendet werden soll.
Absolut richtig.
Das bedeutet aber auch, dass der strittige Zweikampf im 16er auch weiterhin strittig bleiben wird.
Auch nach Ansicht der Video-Bilder.
Und da wird bei so einigen Befürwortern dieser Technik ganz schnell die Ernüchterung einsetzen.
"Der Blindfisch auf dem Feld hat das "klare" Foul am Spieler meiner Mannschaft im 16er nicht gesehen, warum greift der Video-Schiri denn nicht ein?"
Vielleicht weil es eben nicht so klar war...?

Der 3. und für mich wichtigste Punkt: Die Emotionen!
Und da bin ich auch absolut beim Gönner.
Da fällt ein Tor und man traut sich gar nicht richtig zu jubeln, weil der Video-Hansel sich ja noch melden könnte.
Und bei jedem Gegentor fange ich dann an zu beten, dass er sich noch bitte melden sollte, oder was?

Vielleicht bin ich einfach nur zu früh geboren, um diesen Neuerungen gegenüber aufgeschlossen genug zu sein.
Ich will mich über den Schiedsrichter und seine (vermeintlichen) Fehlentscheidungen aufregen.
Ich will mich streiten und diskutieren und ein Spiel nicht emotionslos an mir vorüberziehen lassen, weil die Technik ja sowieso alles genau aufklären wird.

Torlinien-Technik ja.
Weil sie extrem zuverlässig ist und wahrscheinlich auch, weil sie eben eher selten zum Einsatz kommt.
Aber alles was darüber hinausgeht muss ich nicht haben.
Das macht das Spiel auf Dauer kaputt.
Dieses Spiel lebt auch von seinen Fehlern.
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https://krank.de/krankheiten/apostrophitis/

4

Donnerstag, 22.06.2017, 19:11

Das was den Fußball immer mit ausgemacht hat war, dass egal in welcher Liga, egal auf welchem Niveau, es doch immer das gleiche Spiel war.
Dass man die Technik dazu nutzt, um in den höchsten Wettbewerben zu überprüfen, ob ein Ball die Torlinie überschritten hat oder nicht, hat daran nichts verändert. Es blieb trotzdem das Spiel in seiner ursprünglichen Art und Weise.

Der Video-Beweis verändert es aber schon. Es entwickelt sich ein anderes Spiel. Tor ist nicht sofort Tor, weil ja immer noch einer drüber gucken muss. Wenn der Schiri nach einem Zweikampf im Strafraum nicht pfeift, bedeutet dies noch lange nicht, dass es nicht doch noch einen Elfer gibt. Das hat Auswirkungen auf die Emotionen. Sie kommen verzögert und werden damit automatisch abgeschwächt.
Ein Spiel der ersten Liga wird nicht mehr das gleiche sein wie in der 2., 3., 4. oder 5.Liga.

Auch deshalb bin ich gegen diese ganze Technik. Dieses Spiel sollte so einfach bleiben, wie es eigentlich immer war. Auf allen Ebenen.
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Saison 16/17: 24 Punkte nach 26 Spielen
Saison 17/18: 25 Punkte nach 16 Spielen

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-"Wir müssen aufsässig sein!"

5

Donnerstag, 22.06.2017, 19:13

Ich brauche den Videobeweis auch nicht, aber wenn er nur bei Toren, Elfmetern und roten Karten eingesetzt wird, dann ist er verkraftbar. Und ich sehe auch nicht, dass irgendwelche Emotionen verloren gehen.
Für immer Arminia!

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6

Donnerstag, 22.06.2017, 21:34

Ich brauche den Videobeweis auch nicht, aber wenn er nur bei Toren, Elfmetern und roten Karten eingesetzt wird, dann ist er verkraftbar. Und ich sehe auch nicht, dass irgendwelche Emotionen verloren gehen.



Wenn man das macht wie beim Eishockey, wo der Hauptschiri bei eigenen Zweifeln nochmal und ganz selten drauf gucken kann. Ok, von mir aus. Aber alles immer wieder zu kontrollieren ist doch furchtbar. Da bleibt keine Spontanität bei übrig, nicht wegen der Entscheidungen, sondern wegen der zeitlichen Unterbrechung und dem künstlichen Eingriff von außen. Früher reichte ein Blick zum Schiri, um zu wissen was Sache ist. Jetzt kann man sich erstmal einen Kaffee holen und warten. :sleeping: :thumbdown:

Nochmal: Von mir aus kann man die Technik für solche Dinge nutzen, aber man sollte zusehen, dass man es nicht übertreibt und das Spiel dadurch nicht ändert. Beides ist bei der aktuellen Version nicht gegeben.

Vor allem reden wir ja nicht nur von den krassen Fehlentscheidungen. Die Technik macht Dinge sichtbar, die noch vor einigen Jahren keiner gesehen hätte oder aufgrund der Knappheit und im Sinne des Spielflusses akzeptiert worden wäre. Da hat man sich dann geärgert und weiter geht's. Aber jetzt werden wir immer größere Korintenkacker. Das kennt man ja schon aus dem alltag und jetzt kommt es im Fußball. Und mal ehrlich: Ändert es wirklich etwas am genialen Pass in die Tiefe, nur weil man jetzt kontrollieren kann, ob der Spieler mit der Nase 8 Millimeter im Abseits war, oder sollte sich das verteidigende Team nicht erstmal selbst an die Nase packen, statt das Tor - das ohne die 8 mm vorsprung genauso gefallen wäre - auf eben jene 8 mm zu schieben?
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7

Donnerstag, 22.06.2017, 22:15

Warum erwartet man beim Fußball eigentlich immer eine Gerechtigkeit, die es im sonstigen Leben auch nicht gibt...?
Da lernen wir es auch mit Ungerechtigkeiten zu leben, sie hinzunehmen.
Aber im Fußball darf es das natürlich nicht geben, auf keinen Fall!
Ich finde das einfach nur noch gaga. :pillepalle:
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8

Freitag, 23.06.2017, 00:00

Warum erwartet man beim Fußball eigentlich immer eine Gerechtigkeit, die es im sonstigen Leben auch nicht gibt...?
Da lernen wir es auch mit Ungerechtigkeiten zu leben, sie hinzunehmen.
Aber im Fußball darf es das natürlich nicht geben, auf keinen Fall!
Ich finde das einfach nur noch gaga. :pillepalle:



Weil gefühlt (und real??!!) im Fußball die Kleinen von den Schiris benachteiligt werden, es gleicht sich eben im Laufe einer Saison nicht immer alles aus, der Bayern-Dusel ist eben nicht immer nur Dusel und über den 1FCK in alten Zeiten brauchen wir nicht reden.

Und weil es im Rechtstaat eben doch so ist, dass die Großen das Geld für die besten Anwälte haben: es sei doch alles darstellbar (Zitat eines RA eines Kumpels).

Da denkt der Zuschauer auf der Alm, warum kriegen wir hier nie einen UNBERECHTIGTEN Elfer, damit sich das furchtbare Gepfeife gegen uns mal ausgleicht (siehe Notenschnitt der Almschiris in der letzten Saison).



off topic
Jag viskade i öron på min sovande son
glöm aldrig bort var du kommer ifrån.
glöm aldrig bort all glädje.
och all sorg, sorg, sorg
glöm aldrig rött och blått
och Helsingborg


Schluss der Vereinshymne von Helsingborg IF, die 2016 in der Relegation zum Verbleib in der ersten schwedischen Liga gegen Halmstad BK unterlegen waren, nach einem 1:1 auswärts und dem 1:o im Rückspiel in der 82. Minute folgten das 1:1 in der 87. und das 1:2 in der 91. Minute.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SV Aquarium 71« (23.06.2017, 00:09)


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9

Freitag, 23.06.2017, 00:05

Liebe Admins!

Sollte nicht vielleicht zum Thema Videobeweis ein eigener Fred aufgemacht werden und die bisherigen Beiträge dorthin verschoben werden? Fände ich ganz sinnvoll. Würde auch ganz gerne mal meinen Senf dazu geben, finde es aber in diesem Fred eher blöd, weil die Stringenz durch tatsächliche Ereignisse um den Confed-Cup immer wieder unterbrochen wird.

Mod.: Büdde. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gönner« (23.06.2017, 08:14)


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10

Freitag, 23.06.2017, 08:11


Weil gefühlt (und real??!!) im Fußball die Kleinen von den Schiris benachteiligt werden, es gleicht sich eben im Laufe einer Saison nicht immer alles aus, der Bayern-Dusel ist eben nicht immer nur Dusel und über den 1FCK in alten Zeiten brauchen wir nicht reden.



Und Du glaubst wirklich, dass sich das durch diese kleinkarierte Videoschiedsrichterei ändern wird? :lol:
Viele Szenen bleiben doch selbst bei 5-facher Betrachtung noch umstritten.
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11

Freitag, 23.06.2017, 09:37

Ich glaube auch, dass vor allem der Zuschauer im Stadion ein verändertes Spiel sehen wird. Wie schon oben von einigen geschrieben, glaube ich auch, dass die Freude, der Jubel und die Emotionen bei einem zweifelhaften Tor verloren gehen. Wenn ich erst eine Minute später weiß, ob es ein Tor war oder nicht, ist das etwas völlig anderes, als wenn ich sofort losjubeln kann, weil der Schiri zur Mitte zeigt. Das macht den Fußball aus meiner Sicht ein Stück weit kaputt. Aber das interessiert die Bosse genauso wenig, wie die Tatsache, dass die Bundesliga völlig uninteressant geworden ist, da man schon vorher weiß, wer am 24. Spieltag die Meisterschaft feiern kann. Dazu diese unsäglichen Clubs wie Leipzig und Co., die Zerstückelung der Spieltage, die Vergabe der Übertragungsrechte an 700 unterschiedliche Anstalten...das alles ist zum Kotzen. Man hat das Gefühl, dass man mit aller Macht versucht, die Bundesliga gegen die Wand zu fahren. Wann wachen diese Turbokapitalisten endlich auf? Mir wäre es völlig Wumpe, wenn Bayern, Dortmund und Co. keine Rolle in der Championsleague spielen würden, es dafür aber wieder eine attraktive Bundesliga gäbe. Vor gut 10 Jahren haben wir 2:1 gegen Bayern gewonnen...heute undenkbar (auch wenn wir in der ersten Liga wären).
Dieser Videobeweis ist nur ein weiterer Beleg dafür, wie weit sich die DFL von den Fußballfans entfernt hat.

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12

Freitag, 23.06.2017, 09:46

Liebe Admins!

Sollte nicht vielleicht zum Thema Videobeweis ein eigener Fred aufgemacht werden und die bisherigen Beiträge dorthin verschoben werden? Fände ich ganz sinnvoll. Würde auch ganz gerne mal meinen Senf dazu geben, finde es aber in diesem Fred eher blöd, weil die Stringenz durch tatsächliche Ereignisse um den Confed-Cup immer wieder unterbrochen wird.

Mod.: Büdde. ;)


Dange :thumbup:

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13

Samstag, 24.06.2017, 23:27

Das die Videoheinis sich einklinken wenn ihnen gerade danach ist geht gar nicht. Ausreichend Gründe wurden hier bereits genannt. Außerdem würde damit der Schiedsrichter zum Volldeppen degradiert.

Ich sehe es so wie der Gönner. Wenn es denn schon unbedingt sein muß, dann bitte auf Initiative des Hauptschiedsrichters. Und sollte das ein Schiri alle paar Minuten machen, dann wird er wohl künftig Kreisliga pfeiffen.

Gab es nicht mal den Ansatz, daß beide Mannschaften bei vermeintlichen Fehlentscheidungen zwei mal pro Spiel den Videobeweis einfordern können? Das fand ich im Ansatz gar nicht so richtig dumm. Aber vermutlich würde auch das ausufern und grundsätzlich, wie ArminE schon schrieb, bleiben einige Situationen auch nach Sichtung von Superzeitlupen und drölfzig Kameraeinstellungen strittig. Und dann?? Münzwurf?

Ok fände ich noch ein Eingreifen bei grober Unsportlichkeit. Seien es Schwalben, üble Fouls oder Tätlichkeiten. Es täte einigen der Herren Fußballprofis ganz gut zu wissen, daß man sich auch dann sportlich zu verhalten hat, wenn die Schiris gerade woanders hinschauen. Nachträgliche Sperren sind zwar bereits möglich, aber ein Platzverweis hat ja nun ganz andere Auswirkungen.

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14

Sonntag, 25.06.2017, 19:02

Na, niemand das Spiel gesehen und den Nachweis wie "schnell" doch eine offensichtliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters korrigiert werden kann? Also wenn das keine Werbung war, naja über Abseits fange ich mal gar nicht erst an...


mfg
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15

Sonntag, 25.06.2017, 19:18

Na, niemand das Spiel gesehen und den Nachweis wie "schnell" doch eine offensichtliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters korrigiert werden kann? Also wenn das keine Werbung war, naja über Abseits fange ich mal gar nicht erst an...


mfg
NetJay

Im Spielthread: Ich will das nicht haben. Aber ich bin auch alt und früher war sowieso alles besser.
Block4unterderUhrseit1966
Noch 17 von 42 Punkten bis zum Klassenerhalt
Quelle: http://www.bulibox.de/statistik-box/abstieg-2.liga.html

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16

Sonntag, 25.06.2017, 19:38

Doch, also so wie es gedacht war. Hier eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters zu korrigieren.
Der Spieler der fälschlicherweise gelb gesehen hat, wäre so bei einem weiteren Spiel der Kameruner gesperrt gewesen sollte entlastet und der richtige verwarnt werden. Damit habe ich absolut kein Problem, die Frage ist nur, was hat der Schiedsrichter überhaupt am Monitor gemacht? Ganz offensichtlich nicht hingeschaut, sondern eine Anweisung über Funk erhalten, er solle doch gefälligst rot zeigen. Tut dies auch, aber wieder gegen den falschen Spieler. Da sollte man seitens der FIFA mal in die Formel 1 schauen, wo auch Boxenfunk veröffentlicht wird, denn das der Videoschiedsrichter das Strafmaß bestimmt, davon war doch nie die Rede.
So braucht man auf dem Platz eigentlich keinen gut bezahlten Doktor an der Pfeife, da reicht dann auch Karl Heinz vom Bahnhofvorplatz. Der bräuchte die Kohle wenigstens noch. :D

mfg
NetJay

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17

Sonntag, 25.06.2017, 19:41

Das war Slapstik pur. Erst gelb gegen den falschen Spieler, dann Videobeweis, dann rot gegen den falschen Spieler, nochmal Videobeweis und rot gegen den wahren Übeltäter. Hat "nur" 4 Minuten gedauert und war ein mächtiges Durcheinander.

Im Übrigen fand ich das Foul nicht rotwürdig.

Es schien auch nicht so zu sein das der Schiri sich die Bilder ansieht, sondern zugerufen bekommt was er machen soll. :nein:

Edit: Da war Netjay schneller

18

Sonntag, 25.06.2017, 19:49

Die ganze Organisation ist doch ziemlich schlecht, ich bin mir sicher das es in der Bundesliga deutlich reibungsloser laufen wird. Da hat man das ganze schon ein Jahr geprobt, für die Videoschiris beim Confed-Cup gabs wohl nur einen Schnellkurs.
Für immer Arminia!

19

Sonntag, 25.06.2017, 19:51

Was aber weniger ein Problem des Video Beweises als dass der unfähigen Personen auf dem Rasen und am Monitor ist.

Und gerade hier wird das Problem bei den Turnieren sein, wo noch viel mehr ja nicht nur die Top Schiris dabei sind, sondern auch die Kollegen aus den Fußball Entwicklungsländern.

Grds reicht ja auch die Ansage aufs Ohr. Hier wäre der Hinweis gelb für die Nummer 2 völlig ausreichend gewesen. Denn ne klare rote Karte bzw eine Tätlichkeit war das auch in meinen Augen nicht.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

20

Sonntag, 25.06.2017, 20:25

Irgendwo habe ich es schon mal gesagt:
Wenn der am Fetnseher genauso blind wie der Schiri ist, hilft der schönste Videobeweise nix ...
:ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :arminia:


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