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Dienstag, 28.03.2017, 17:48

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Ich mag Dortmund nicht besonders, aber Chef der AG ist immer noch ein für jeden zugänglicher öffentlicher Verein. Das ist in Leipzig völlig anders. Dazu kommt, dass der Börsengang in Dortmund so ziemlich verpufft ist. Die "schweren Jahre" kamen im Anschluss, die Erholung noch später.

Mir geht es aber nicht allgemein um Sponsoren und Investoren oder darum, unser einseitiges System zu verteidigen. Mir geht es um das WIE und da sehe ich diesen ungezügelten und nur auf das Produkt oder die Selbstherrlichkeit einzelner ausgerichteten Investorenfußball, wie er in Leipzig oder eben Hoffenheim aufgebaut wird als abschreckendes Beispiel. Da zeigt sich völlig ungezügelt eine der oberflächlichsten Seiten unserer Gesellschaft. Und das redet man nicht damit weg, indem man auf die Dinge zeigt, die im europäischen oder deutschen Fußball sonst noch bescheiden laufen. Denn diese Sachen werden auch oft genug kritisiert, gehen nur neben diesen neuen Erscheinungen wieder unter. Und die neuen Erscheinungen sind ja auch kein Mittel das zu dämpfen. Da wird ehr Öl ins Feuer gegossen. Vielleicht etwas mehr Abwechslung, aber die Marschrichtung bleibt die gleiche bei steigender Frequenz.


Kann ich soweit nachvollziehen. Ich denke jedoch, dass den Zuschauern das Produkt RedBull ziemlich egal ist. Im Endeffekt ist es doch wie mit jedem Sponsoring. RedBull möchte sein Produktabsatz, seine Marke und seine Bekanntheit steigern. Genauso wie das die Firma Schüco auch möchte. Dafür will der Konzern RedBull in wichtigen Dingen mitbestimmen. Auch unsere Sponsoren haben über den Aufsichtsrat oder andere Gremien Möglichkeit direkt oder indirekt Einfluss zu nehmen. Unterschied ist nur, dass bei RB Leipzig die Mitglieder weniger Einfluss haben, als das bei anderen Vereinen der Fall ist.
Ich persönlich halte dies für förderlich. Glaube sogar, dass sich Vereine wie RB besser entwickeln, wenn die Fans bei wichtigen Entscheidungen außen vor bleiben. Bei anderen Vereinen wäre dies auch der Fall. Ist aber nur ein persönlicher persönlicher Eindruck.
Jetzt meine Frage @ Gönner (mit echtem Interesse): Wo genau siehst du das Problem bei RB?

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482

Dienstag, 28.03.2017, 21:22


Kann ich soweit nachvollziehen. Ich denke jedoch, dass den Zuschauern das Produkt RedBull ziemlich egal ist. Im Endeffekt ist es doch nicht wie mit jedem Sponsoring. RedBull möchte sein Produktabsatz, seine Marke und seine Bekanntheit steigern. Genauso wie das die Firma Schüco auch möchte. Dafür will der Konzern RedBull in wichtigen alle Dingen allein mitbestimmen. Auch unsere Sponsoren haben über den Aufsichtsrat oder andere Gremien Möglichkeit direkt oder indirekt Einfluss zu nehmen. Unterschied ist nur, dass bei RB Leipzig die Mitglieder weniger keinen Einfluss haben, als das bei anderen Vereinen der Fall ist.
Ich persönlich halte dies für nicht förderlich. Glaube sogar, dass sich Vereine wie RB vielleicht besser entwickeln, wenn die Fans bei wichtigen Entscheidungen außen vor bleiben. Bei anderen Vereinen wäre dies vielleicht auch der Fall, aber diese sind dafür demokratisch und nicht finanzautokratisch. Ist aber nur ein persönlicher persönlicher Eindruck.
Jetzt meine Frage @ Gönner (mit echtem Interesse): Wo genau siehst du das Problem bei RB?



Habe mir erlaubt Deinen Beitrag etwas anzupassen. Da sehe ich die Unterschiede. Dazu kommt das ständige Beugen der Regeln. Erfolg um jeden Preis ist da das Motto mit dem ich mich nicht identifizieren kann. Dazu kommen Themen wie Namen, Farben und Identität. Natürlich kann einem das alles egal sein, aber ich finde es halt nicht schön, wenn Fußballclubs zu reinen fremdgesteuerten Litfaßsäulen verkommen.

Der Höhepunkt war, als man sich in Salzburg über die Delegierung eines Spielers nach Leipzig aufgeregt hat. Ganz ehrlich. Das ist, als beschwere man sich, dass die Lieblingskassierein im örtlichen Supermarkt die Filliale wechselt. Die scheinen echt nicht begriffen zu haben, wo man hin gekommen ist und wo ihr Hundeplatz ist. Selbst schuld.
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Tradition & Identität erhalten! Übersetzung für Neoliberale: "Markenimage schützen!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gönner« (28.03.2017, 21:29)


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Mittwoch, 29.03.2017, 14:09

Schlimmer als das Leipziger Konstrukt mit der Übernahme eines unterklassigen Vorortvereins durch Red Bull fand ich damals die Übernahme des Traditionsvereins Austria Salzburg. Da wurde tatsächlich Tradition geköpft. Anderes Logo, andere Farben etc. Da blieb kein Stein auf dem anderen.

Gut. 'Fans von unten' haben Austria mittlerweile neu gegründet, aber stellt euch mal vor, hier käme ein Investor "rettet" die hochverschuldete Arminia und überstülpt ihr neue Farben und ein neues Logo (wie wäre es mit gelb-rot) und nennt den Verein vielleicht auch noch um und streicht vielleicht noch das 'Arminia' ? Wer wäre da noch freiwillig Fan?

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484

Mittwoch, 29.03.2017, 23:18

Schlimmer als das Leipziger Konstrukt mit der Übernahme eines unterklassigen Vorortvereins durch Red Bull fand ich damals die Übernahme des Traditionsvereins Austria Salzburg. Da wurde tatsächlich Tradition geköpft. Anderes Logo, andere Farben etc. Da blieb kein Stein auf dem anderen.

Gut. 'Fans von unten' haben Austria mittlerweile neu gegründet, aber stellt euch mal vor, hier käme ein Investor "rettet" die hochverschuldete Arminia und überstülpt ihr neue Farben und ein neues Logo (wie wäre es mit gelb-rot) und nennt den Verein vielleicht auch noch um und streicht vielleicht noch das 'Arminia' ? Wer wäre da noch freiwillig Fan?



Rasenball Bielefeld gegen Hoffenheim ? Oder Wolfsburg? Oder Ingolstadt? Oder als Punktelieferant gegen die Premiummarke Leipzig?
In gelb rot?

Allein die Vorstellung macht schon wieder schlechte Laune :nein:
Jag viskade i öron på min sovande son
glöm aldrig bort var du kommer ifrån.
glöm aldrig bort all glädje.
och all sorg, sorg, sorg
glöm aldrig rött och blått
och Helsingborg


Schluss der Vereinshymne von Helsingborg IF, die 2016 in der Relegation zum Verbleib in der ersten schwedischen Liga gegen Halmstad BK unterlegen waren, nach einem 1:1 auswärts und dem 1:o im Rückspiel in der 82. Minute folgten das 1:1 in der 87. und das 1:2 in der 91. Minute.

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485

Donnerstag, 30.03.2017, 21:41


Kann ich soweit nachvollziehen. Ich denke jedoch, dass den Zuschauern das Produkt RedBull ziemlich egal ist. Im Endeffekt ist es doch nicht wie mit jedem Sponsoring. RedBull möchte sein Produktabsatz, seine Marke und seine Bekanntheit steigern. Genauso wie das die Firma Schüco auch möchte. Dafür will der Konzern RedBull in wichtigen alle Dingen allein mitbestimmen. Auch unsere Sponsoren haben über den Aufsichtsrat oder andere Gremien Möglichkeit direkt oder indirekt Einfluss zu nehmen. Unterschied ist nur, dass bei RB Leipzig die Mitglieder weniger keinen Einfluss haben, als das bei anderen Vereinen der Fall ist.
Ich persönlich halte dies für nicht förderlich. Glaube sogar, dass sich Vereine wie RB vielleicht besser entwickeln, wenn die Fans bei wichtigen Entscheidungen außen vor bleiben. Bei anderen Vereinen wäre dies vielleicht auch der Fall, aber diese sind dafür demokratisch und nicht finanzautokratisch. Ist aber nur ein persönlicher persönlicher Eindruck.
Jetzt meine Frage @ Gönner (mit echtem Interesse): Wo genau siehst du das Problem bei RB?



Habe mir erlaubt Deinen Beitrag etwas anzupassen. Da sehe ich die Unterschiede. Dazu kommt das ständige Beugen der Regeln. Erfolg um jeden Preis ist da das Motto mit dem ich mich nicht identifizieren kann. Dazu kommen Themen wie Namen, Farben und Identität. Natürlich kann einem das alles egal sein, aber ich finde es halt nicht schön, wenn Fußballclubs zu reinen fremdgesteuerten Litfaßsäulen verkommen.

Der Höhepunkt war, als man sich in Salzburg über die Delegierung eines Spielers nach Leipzig aufgeregt hat. Ganz ehrlich. Das ist, als beschwere man sich, dass die Lieblingskassierein im örtlichen Supermarkt die Filliale wechselt. Die scheinen echt nicht begriffen zu haben, wo man hin gekommen ist und wo ihr Hundeplatz ist. Selbst schuld.



Ein ganz wesentlicher Unterschied ist, daß Unternehmer wie Kind und Hopp bzw. Konzerne wie Bayer, VW, Daimler und Audi (bei uns Schüco, Gerry Weber und Alcina) sich dort engagieren, wo sie heimatlich verwurzelt sind. Selbstverständlich geht es immer auch um Marketing und steuerliche Abschreibungen, aber man darf davon ausgehen, daß es sich zumindest ein Stück weit um eine Herzensangelegenheit handelt.

Bei der Dosenplörre ist das vollkommen anders. Rein strategisch werden Zielobjekte verifiziert und assimiliert.

Neoliberale finden das vermutlich großartig und clever. Man mag mir Sozialromantik vorwerfen, aber so ticke ich nun mal und finde das widerlich.

@Hüntingarmine: Welche Vereinsmitglieder denn? Es gibt keine!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arminius1960« (30.03.2017, 22:04)


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Samstag, 6.05.2017, 23:34

Mal wieder grottenschlechter Journalismus im ZDF im Interview mit Rangnick nach Erreichen der CL. Ob er sich Gedanken zu RB Salzburg mache und der RB Problematik in CL? Er habe ja in Salzburg gekuendigt und viele Menschen arbeiten seit Wochen an dem Problem. Nachfragen vom ZDF? 0,0, passend zur Journalismus- Wueste ZDF!
Manchmal ärgere ich mich mehr ueber unsere Medien als ueber das Konstrukt.
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Schluss der Vereinshymne von Helsingborg IF, die 2016 in der Relegation zum Verbleib in der ersten schwedischen Liga gegen Halmstad BK unterlegen waren, nach einem 1:1 auswärts und dem 1:o im Rückspiel in der 82. Minute folgten das 1:1 in der 87. und das 1:2 in der 91. Minute.

487

Sonntag, 7.05.2017, 08:07

Genau in dem Moment wo es hieß, jetzt kommt Ralle Rangnick hab ich ausgeschaltet und bin ins Bett. Hab ich wohl alles richtig gemacht...

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488

Donnerstag, 29.06.2017, 17:43

Ist wohl in dem ganzen Trubel um unseren neuen Kader hier untergegangen:

Verwundernswerterweise hat die Uefa so entschieden, daß sowohl Salzburg wie auch Leipzig an der CL teilnehmen dürfen.

http://www.zeit.de/sport/2017-06/uefa-ch…zig-fc-salzburg

Auf der Internetseite der Uefa hieß es zu der Entscheidung, beide Clubs hätten "bedeutende Management- und strukturelle Änderungen (hinsichtlich Unternehmensfragen, Finanzen, Personal, Sponsoring usw.) vorgenommen". Es habe keine natürliche oder juristische Person mehr entscheidenden Einfluss auf mehr als einen der teilnehmenden Vereine.

Ja nee is klar. Ich könnte :kotzen:

Den Journalistenassen von der NW war das auch nur nen Fünfzeiler auf der xten Seite wert.

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489

Donnerstag, 29.06.2017, 20:55

Wen soll das wundern? Auf dem Papier hat RB das sicherlich schön hingebogen und die Realität zählt ja schon lange nicht mehr. Bei strenger Auslegung hätten die niemals die Oberliga verlassen dürfen, aber so werden die Regeln halt gebogen ... Es war mit nichts anderem zu rechnen. Leider.
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490

Donnerstag, 29.06.2017, 22:39

Nicht zu fassen, aber passt ins Bild ?( ?( ?(

Was für Zeiten!
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491

Freitag, 30.06.2017, 08:20

Ich habe da ehrlich gesagt auch nichts anderes erwartet. Beide RBs geben bestimmt genug für jurisitischen Beistand aus, um derartige Dinge für sie adäquat regeln zu können.
Ich hatte aber, ohne genaue Zahlen zu kennen, eher auf das Financial Fairplay gehofft. Da Leipzig ja schon in der 2. Liga auf 1. Bundesliga-Niveau eingekauft und ordentlich Geld ausgegeben hat, obwohl dem gefühlt "wenige" Sponsoringeinnahmen, abgesehen von RB selbst zu buche stehen. Aber anscheinend war das alles auch noch geradeso im Rahmen.

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492

Freitag, 30.06.2017, 08:39

Auch dafür gäbe es sicherlich irgendeinen Buchmachertrick. Es gibt offen gesagt einfach keinen Grund so einen "Club" in welcher Weise auch immer zu mögen.
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493

Freitag, 30.06.2017, 11:14

Kicker schreibt, dass die Clubs ihr Logo verändern müssen. Wenn die keine anderen Probleme haben... :thumbdown:

494

Samstag, 7.10.2017, 13:29

RB macht sich mal wieder "beliebt": :whistling:

Fan wehrt sich gegen RB-Geschenk zur Geburt

http://www.reviersport.de/359685---chemi…zur-geburt.html
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https://krank.de/krankheiten/apostrophitis/

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495

Sonntag, 8.10.2017, 13:52

Eigentlich wie immer. Mit der Neutralität in den dafür angemessenen Positionen ist das heutzutage ein echtes Problem. Teilweise ist das auch ziemlich fies, wer mag schon meckern und maulen, wenn man etwas geschenkt bekommt.
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