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2 741

Donnerstag, 14.09.2017, 18:00

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Der DFB Pokal wird gerade reformiert, möglicherweise wird der Landespokal für die Drittligisten bald entfallen, da sie dann gesetzt seien sollen für die 1. Runde. Und läppische 4 Spiele mehr für eine 22er Liga braucht keinen nennenswert größeren Kader. Englische Wochen sollten in einer Profiliga, die die 3. Liga nunmal ist, kein Problem sein.

Wenn durch die Aufstockung ein paar zuschauerlose Kuhdorfvereine wie der Wasserfilter, Lotte, oder der Ponyhof Probleme bekommen, weil ihr Puplikum nicht den Verlust von Fernsehgeldern abfedert und deshalb mittelfristig für Waldhof, Essen, Cottbus oder Saarbrücken usw. Plätze frei werden, dann soll mir das Recht sein. Diese Vereine dürften jedenfalls keine Probleme haben, auch mal 5000 Zuschauer anzulocken, anstatt Profifussball unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Haching anzuschauen. Und attraktiver wird die Liga dadurch auch, als wenn man zum VFR Aalen fahren muss.

2 742

Donnerstag, 14.09.2017, 18:16

Der DFB Pokal wird gerade reformiert, möglicherweise wird der Landespokal für die Drittligisten bald entfallen, da sie dann gesetzt seien sollen für die 1. Runde. Und läppische 4 Spiele mehr für eine 22er Liga braucht keinen nennenswert größeren Kader. Englische Wochen sollten in einer Profiliga, die die 3. Liga nunmal ist, kein Problem sein.


Dann musst du ein anderes Pokal-Modell gesehen haben als ich. Das ich gesehen habe, sieht eine grundsätzliche Befreiung der Drittligisten von den Landespokalen nicht vor.
Die "läppischen" zusätzlichen 5 (DFB-Pokal-)Spiele haben uns 14/15 mit unserem normalen Kader ordentlich Substanz gekostet und fast noch den Aufstieg gefährdet.

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2 743

Donnerstag, 14.09.2017, 19:35

@Armin E

Wie du auf die Idee kommst, Deutschland könnte selbst eine vierte Profiliga verkraften, erschließt sich mir gar nicht. Es gibt zwar sicherlich genug Vereine mit Ambitionen, allerdings kann das doch mit der Finanzierung kaum klappen, wenn schon die Drittligisten rumjammern das die Liga kaum zu finanzieren ist.


Soll ich dir jetzt etwa die ganzen RL-Vereine auflisten, die offiziell als Profi-Clubs laufen, oder findest du die alleine? ;)
Und wenn das schon in einer offiziellen Amateur-Liga möglich ist, dürfte es in einer echten Profi-Liga noch weniger ein Problem sein.
Profi-Verein ist man ja nicht erst, wenn man fette Einnahmen und Gewinne erzielt, sondern schon wenn man seine Spieler entsprechend entlohnt und die Strukturen schafft.
Wie gut dann jeder einzelne wirtschaftet, ist eine ganz andere Frage.
Das hört sich dann aber mehr nach einer Definitionssache an. Mir ist schon klar, dass auch in der Regionalliga reichlich Clubs auf "Profiniveau" arbeiten. Aber nur weil eine Liga dann offiziell als Profiliga firmiert, stehen ja nicht plötzlich die Sponsoren Schlange. Und wenn schon in der dritten Liga für die allermeisten das ordentliche wirtschaften schwer fällt, dann wird es eine Liga darunter mit Sicherheit nicht einfacher werden.
Für immer Arminia!

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2 744

Donnerstag, 14.09.2017, 20:21

Sorry, aber dem kann ich nicht zustimmen. Wie stark der Süden ist, hat man ja zuletzt in der Relegation gesehen. Seit Jahren hat es kein Vertreter aus Südwest mehr geschafft und das bei zwei Teilnehmern! In der Relegation ist zwar auch immer mal wieder Glück im Spiel, aber da ist schon eine deutliche Tendenz zu erkennen.


Musst du auch nicht.
Du sagst aber selber, dass bei den Aufstiegsspielen viel Glück dabei ist.
Das fängt schon bei der Auslosung der Spiele an.
Die Stärke der Staffeln lässt sich aber über die Zahl der Aufsteiger nicht bestimmen.
Oder ist die Nord-Staffel etwa besser als die Südwest-Staffel, weil Meppen einen Elfer mehr versenkt hat als der Waldhof?


Nö. Deswegen nicht, aber die Quote der Südwest-Staffel ist trotz zweier Starter alles andere als gut und langfristig lässt sich das nicht nur mit Pech erklären.




Das Hauptproblem bleibt die Extrawurst der Bayern. Dadurch entsteht erst die Situation, dass fünf Meister bedient werden wollen. Auch ist eine Bayernliga nicht geeignet die Einteilung deutlich zu verbessern. So groß ist Bayern nicht, das ssich das massiv auf Reisekosten usw. auswirkt. Dazu sind schon einige Dorfclubs in den Ligen vorhanden, die auch Problemlos auf Ebene der Oberligen weiter machen könnten. Gerade eben auch in Bayern.


Die Bayern-Liga ist ein Problem.
Aber auch ohne sie wäre eine gute Einteilung in 4 Staffeln äußerst schwierig.


Ich sehe nicht, wo diese komische Bayernliga den Schwiergkeitsgrad großartig absenkt. Ich fand es auch immer elegant die Staffeleinteilung nicht allzu star nach Verbandsgrenzen, sondern flexibel nach geographischen Gesichtspunkten der teilnehmenden Vereine vorzunehmen. Damit kann man die Einteilung wirklich vereinfachen. Außerdem ist es doch Irrsinn, dass man als westfälischer Club erst in der dritten Liga gegen einen Nachbarn aus Niedersachen antreten kann.




Ich halte es auch für eine Illusion zu glauben, dass es sich bei Regionalliga um eine Amateurliga handeln würde. Faktisch ist das semiprofessioneller Fußball.

Eine Illusion ist das nicht.
In der aktuellen RL gibt es halt alles: Profis mit ordentlichem 5-stelligem Jahresgehalt, echte Halb-Profis, aber eben auch sehr viele Amateure, die einem normalen Job nachgehen oder studieren, nach Feierabend trainieren und wirklich nicht mehr bekommen als eine Aufwandsentschädigung.

Früher war das einfacher.
Da gab es die Profis in der 2.Liga und ab Oberliga (3.Liga) waren es Amateure.

Dass die RL so eine gemischte Spielklasse ist, macht es eben auch so schwierig alle Interessen unter einen Hut zu bringen.
Und in dem man sie so aufgebläht hat, hat man den Kleinen mehr Macht gegeben.
Das wiederum ist ein Problem in Hinsicht auf eine neuerliche, bessere Reform.


Natürlich ist es eine Illusion. Du schreibst doch selbst, dass dort auch Profis drin sind. Also ist es keine klassische Amateurliga. Und wenn ein Amateurclub diese Spielklasse nicht bedienen kann, dann bleibt man halt in der Oberliga. Im Übrigen war die Einteilung zwischen 2. Liga und Oberliga damals auch nicht so eindeutig. Auch dort gab es Vollprofis und Amateure.



Die Bayern-Regio kriegst du nimmer weg. Mal abseits der erwähnten administrativen Schwierigkeit dass der DFB Bundestag dem zustimmen müsste würden die Bayern dem wohl nur zustimmen, wenn die NRW-Regio genauso beerdigt werden würde. Weil die Bayern es nicht ertragen könnten wenn der Westen eine Extrawurst bekommen würde, sie aber nicht.


Die NRW-Regio ist immerhin sachlich anhand von Einwohnerzahl und Vereinen begründet und kein Egotripp wie bei den Bayern. Insgesamt sollte man die Staffeleinteilung aber eh flexibler handhaben.



Das Rotationsverfahren ist ähnlich ungerecht wie die Play-Offs aktuell.


Dies lässt sich mit einfachen Zahlen widerlegen.
Aktuell liegt die Aufstiegswahrscheinlichkeit der 6 Teilnehmer bei 50%.
Bei einem Rotations-Modell mit 4 Aufsteigern erhöht sie sich auf 67%, ohne den Südwest-Zweiten auf 80%.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Südwesten zugunsten eines neuen Modus auf diesen Platz verzichten würde.
Zumal in 3 von 5 Jahren der Aufstieg eines Meisters sogar zu 100% sicher wäre, aktuell = 0%.


Trotzdem bleibt es Willkür, wer denn nun in die Ehrenrunde darf. Bei der aktuellen Regelung werden wenigstens alle gleich bestraft. Für mich ist so eine ungleiche Regelung schlimmer als der aktuelle Modus. Zumal die Aufstiegswahrscheinlichkeit bei 6 Teilnehmern zwar nur 50% beträgt. Da aber von den 6 Teilnehmern allerdings 5 Meister sind kommst Du auch auf 83,33% Meisteranteil bei Aufstiegswahrscheinlichkeit. Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst ... Zumal Du drei mit vier Aufstiegsplätzen vergleichst und Du die Prozentzahlen verschiebst, weil Du den zweiten der Südwesstaffel vorsorglich außen vor lässt. ;)

Man nehme z.B. nur die 5 Meister für 4 Plätze und spiele eine Aufstiegsrunde oder jede andere beliebige Relegation. Du kommst dann immer auf 80%. :baeh: ;)
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2 745

Donnerstag, 14.09.2017, 21:20

Sorry, aber dem kann ich nicht zustimmen. Wie stark der Süden ist, hat man ja zuletzt in der Relegation gesehen. Seit Jahren hat es kein Vertreter aus Südwest mehr geschafft und das bei zwei Teilnehmern! In der Relegation ist zwar auch immer mal wieder Glück im Spiel, aber da ist schon eine deutliche Tendenz zu erkennen.


Musst du auch nicht.
Du sagst aber selber, dass bei den Aufstiegsspielen viel Glück dabei ist.
Das fängt schon bei der Auslosung der Spiele an.
Die Stärke der Staffeln lässt sich aber über die Zahl der Aufsteiger nicht bestimmen.
Oder ist die Nord-Staffel etwa besser als die Südwest-Staffel, weil Meppen einen Elfer mehr versenkt hat als der Waldhof?


Nö. Deswegen nicht, aber die Quote der Südwest-Staffel ist trotz zweier Starter alles andere als gut und langfristig lässt sich das nicht nur mit Pech erklären.


Der DFB richtet sich aber nicht nach Aufstiegs-Quoten, sondern nach den Mitgliederzahlen der Landesverbände.
Ich sage nicht, dass ich das richtig finde, ist aber so. ;)

Ich finde auch, dass z.B. die jeweilige Anzahl der Vereine in den Profi-Ligen eine Rolle spielen sollte.
Berlin gehört zu den kleinsten Verbänden.
Wenn die aber 10 Profi-Vereine hätten, dann müsste sich das mMn auch positiv auf deren Ansprüche an einer RL auswirken. Nur mal so als Beispiel.






Ich halte es auch für eine Illusion zu glauben, dass es sich bei Regionalliga um eine Amateurliga handeln würde. Faktisch ist das semiprofessioneller Fußball.

Eine Illusion ist das nicht.
In der aktuellen RL gibt es halt alles: Profis mit ordentlichem 5-stelligem Jahresgehalt, echte Halb-Profis, aber eben auch sehr viele Amateure, die einem normalen Job nachgehen oder studieren, nach Feierabend trainieren und wirklich nicht mehr bekommen als eine Aufwandsentschädigung.

Früher war das einfacher.
Da gab es die Profis in der 2.Liga und ab Oberliga (3.Liga) waren es Amateure.

Dass die RL so eine gemischte Spielklasse ist, macht es eben auch so schwierig alle Interessen unter einen Hut zu bringen.
Und in dem man sie so aufgebläht hat, hat man den Kleinen mehr Macht gegeben.
Das wiederum ist ein Problem in Hinsicht auf eine neuerliche, bessere Reform.


Natürlich ist es eine Illusion. Du schreibst doch selbst, dass dort auch Profis drin sind. Also ist es keine klassische Amateurliga. Und wenn ein Amateurclub diese Spielklasse nicht bedienen kann, dann bleibt man halt in der Oberliga. Im Übrigen war die Einteilung zwischen 2. Liga und Oberliga damals auch nicht so eindeutig. Auch dort gab es Vollprofis und Amateure.


Ich habe nicht behauptet, dass die RL eine klassische Amateur-Liga ist.
Im offiziellem deutschen Fußball-Sprachgebrauch wird sie allerdings als höchste Amateur-Spielklasse geführt.
Mir wäre eine deutlichere Trennung zwischen Profi- und Amateur-Spielklasse auch lieber.

In den 80ern war die OL eine Amateur-Spielklasse.
Natürlich gab es auch Außnahmen, z.B. wenn ein namhafter Club aus der 2.Liga abgestiegen ist.
Aber auch solche Vereine konnten nicht zig Jahre das Voll-Profitum durchziehen, das gab diese Liga doch gar nicht her.
So eine Mix-Liga wie jetzt die RL war es in jedem Falle nicht.


Das Rotationsverfahren ist ähnlich ungerecht wie die Play-Offs aktuell.


Dies lässt sich mit einfachen Zahlen widerlegen.
Aktuell liegt die Aufstiegswahrscheinlichkeit der 6 Teilnehmer bei 50%.
Bei einem Rotations-Modell mit 4 Aufsteigern erhöht sie sich auf 67%, ohne den Südwest-Zweiten auf 80%.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Südwesten zugunsten eines neuen Modus auf diesen Platz verzichten würde.
Zumal in 3 von 5 Jahren der Aufstieg eines Meisters sogar zu 100% sicher wäre, aktuell = 0%.


Trotzdem bleibt es Willkür, wer denn nun in die Ehrenrunde darf. Bei der aktuellen Regelung werden wenigstens alle gleich bestraft. Für mich ist so eine ungleiche Regelung schlimmer als der aktuelle Modus. Zumal die Aufstiegswahrscheinlichkeit bei 6 Teilnehmern zwar nur 50% beträgt. Da aber von den 6 Teilnehmern allerdings 5 Meister sind kommst Du auch auf 83,33% Meisteranteil bei Aufstiegswahrscheinlichkeit. Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst ... Zumal Du drei mit vier Aufstiegsplätzen vergleichst und Du die Prozentzahlen verschiebst, weil Du den zweiten der Südwesstaffel vorsorglich außen vor lässt. ;)

Man nehme z.B. nur die 5 Meister für 4 Plätze und spiele eine Aufstiegsrunde oder jede andere beliebige Relegation. Du kommst dann immer auf 80%. :baeh: ;)


Den Südwest-Zweiten habe nicht ich außen vorgelassen, das geht aus dem Artikel hervor.
Und dann käme man auf 80 statt 50%.
Wobei man noch den Meister-Anteil an den 50% berechnen müsste, der dann ja sogar etwas niedriger liegen würde.
Wenn ich es richtig überschlage, dann würde sich mit diesem 4 aus 5-Modell die Aufstiegswahrscheinlichkeit eines Meisters fast verdoppeln.
Kann man immer noch scheiße finden, muss man aber nicht.

Dass es besser wäre, die 4 Plätze dann zwischen allen 5 Meistern auszuspielen, anstatt zu rotieren, da stimme ich dir doch auch zu.
Nur erwartest du da nicht doch ein wenig zu viel von den DFB-Herrschaften?
Nicht das es nachher noch zu gerecht wird. ;)
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2 746

Donnerstag, 14.09.2017, 21:36

@Armin E

Wie du auf die Idee kommst, Deutschland könnte selbst eine vierte Profiliga verkraften, erschließt sich mir gar nicht. Es gibt zwar sicherlich genug Vereine mit Ambitionen, allerdings kann das doch mit der Finanzierung kaum klappen, wenn schon die Drittligisten rumjammern das die Liga kaum zu finanzieren ist.


Soll ich dir jetzt etwa die ganzen RL-Vereine auflisten, die offiziell als Profi-Clubs laufen, oder findest du die alleine? ;)
Und wenn das schon in einer offiziellen Amateur-Liga möglich ist, dürfte es in einer echten Profi-Liga noch weniger ein Problem sein.
Profi-Verein ist man ja nicht erst, wenn man fette Einnahmen und Gewinne erzielt, sondern schon wenn man seine Spieler entsprechend entlohnt und die Strukturen schafft.
Wie gut dann jeder einzelne wirtschaftet, ist eine ganz andere Frage.
Das hört sich dann aber mehr nach einer Definitionssache an. Mir ist schon klar, dass auch in der Regionalliga reichlich Clubs auf "Profiniveau" arbeiten. Aber nur weil eine Liga dann offiziell als Profiliga firmiert, stehen ja nicht plötzlich die Sponsoren Schlange. Und wenn schon in der dritten Liga für die allermeisten das ordentliche wirtschaften schwer fällt, dann wird es eine Liga darunter mit Sicherheit nicht einfacher werden.


Ich habe nicht gesagt, dass ich eine 4. bundesweite Profi-Liga gut fände, sondern eine zweite 3.Liga.
Kleiner aber feiner Unterschied. ;)

Dass viele Drittligisten Schwierigkeiten haben diese Liga finanziell zu stemmen, liegt auch an den überschaubaren Mitteln, klar.
Es liegt aber vor allem auch an ihrer Art zu wirtschaften, sich oftmals einfach zu übernehmen.
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2 747

Donnerstag, 14.09.2017, 22:08

@Armin E.

Ich glaube wir reden etwas aneinander vorbei. Mit der Quote war die Quote der gewonnen Spiele der ersten beiden der Südweststaffeln in der Relegation gemeint und nicht, warum die zwei Plätze haben. Es ging um die Beurteilung der Qualität der verschiedenen Ligen.

Die Oberliga war auch eine Mix-Liga. Das das viele Vereine nicht so lange durchgehalten haben lag auch am Geld was investiert wurde. Das ist heute einfach mehr. Ohne die gestiegen Einnahmen wären Essen und Aachen doch heute auch nicht in der Lage das so lange durchzuziehen. Und die kämpfen ja auch so schon gegen regelmäßige Insovenzen. Eine klare Trennung zwischen Profitum und Amateuren würde übrigens auch eine weitere Einschränkung an die Auf- und Abstiegsregelung bedeuten, weil der Mischmasch ja erst durch die Ligawechsel entsteht.

Heute steigen 2 bis 3 von 5 Meistern auf. Das sind 40 bis 60%. Bei 4 Aufstiegsplätzen würden 3 bis 4 Meister aufsteigen. Das wären 60 bis 80 %. Nimmt man den zweiten der Südweststaffel aus dem Rennen, dann würden immer 4 von 5 Meister aufsteigen. Das wären dann garantierte 80% ganz ohne diese komische Rotation. Der Verband betreibt da nur rechenspielchen und Annahmen, die auch ohne diese komische Regel funktionieren würden. Auf nichts weiter wollte ich hinaus. Durch die Rotation bringt man einen Zufallsfaktor rein, der durch nichts zu rechtfertigen ist. Die Quoten ändern sich nicht groß, außer das abwechselnd einige Meister nicht durch die Relegation müssen und andere dafür eine deutlich schlechtere Quote bekommen. Verschieben der Chancen nach Willkürlichkeit. Im Endeffekt ist das ein Taschenspielertrick. Da halte ich halt nicht viel von.
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Donnerstag, 14.09.2017, 22:12

Vorschlag zur Güte: Die vier Meister der Nord-, Nordost-, Südwest- und West-Staffeln steigen direkt auf und der Meister der Regio Bayern wird in die zweite österreichische Liga strafversetzt. Das wär doch was! Oder nicht? :D
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Donnerstag, 14.09.2017, 22:17

Wenn die Bayern endlich ihren Austritt aus der BRD verkünden, erledigt sich das Problem sowieso von ganz alleine.
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-"Wir müssen aufsässig sein!"

2 750

Donnerstag, 14.09.2017, 23:09

@Armin E.

Ich glaube wir reden etwas aneinander vorbei. Mit der Quote war die Quote der gewonnen Spiele der ersten beiden der Südweststaffeln in der Relegation gemeint und nicht, warum die zwei Plätze haben. Es ging um die Beurteilung der Qualität der verschiedenen Ligen.

Nein, tun wir nicht.
Du beurteilst die Stärke der Staffeln nach der Zahl der Aufsteiger und ich habe darauf hingewiesen, dass der DFB diese nach den Mitgliederzahlen beurteilt.

Den zweiten Platz hat der Südwesten übrigens nicht nur wegen seiner Mitgliederstärke bekommen, sondern auch um die reine Bayern-Liga mit durch zu winken.
Wenn der Südwesten im Interesse aller Staffeln bzw. eines besseren Aufstiegsmodus nun auf seinen 2. Platz verzichten würde, würde dies diese lächerliche Bayern-Liga also nur noch absurder machen.



Die Oberliga war auch eine Mix-Liga. Das das viele Vereine nicht so lange durchgehalten haben lag auch am Geld was investiert wurde. Das ist heute einfach mehr. Ohne die gestiegen Einnahmen wären Essen und Aachen doch heute auch nicht in der Lage das so lange durchzuziehen. Und die kämpfen ja auch so schon gegen regelmäßige Insovenzen. Eine klare Trennung zwischen Profitum und Amateuren würde übrigens auch eine weitere Einschränkung an die Auf- und Abstiegsregelung bedeuten, weil der Mischmasch ja erst durch die Ligawechsel entsteht.


Die damalige Oberliga war aber schon etwas anderes als die heutige Regionalliga.
Das kann man nicht wirklich vergleichen.



Heute steigen 2 bis 3 von 5 Meistern auf. Das sind 40 bis 60%. Bei 4 Aufstiegsplätzen würden 3 bis 4 Meister aufsteigen. Das wären 60 bis 80 %. Nimmt man den zweiten der Südweststaffel aus dem Rennen, dann würden immer 4 von 5 Meister aufsteigen. Das wären dann garantierte 80% ganz ohne diese komische Rotation. Der Verband betreibt da nur rechenspielchen und Annahmen, die auch ohne diese komische Regel funktionieren würden. Auf nichts weiter wollte ich hinaus. Durch die Rotation bringt man einen Zufallsfaktor rein, der durch nichts zu rechtfertigen ist. Die Quoten ändern sich nicht groß, außer das abwechselnd einige Meister nicht durch die Relegation müssen und andere dafür eine deutlich schlechtere Quote bekommen. Verschieben der Chancen nach Willkürlichkeit. Im Endeffekt ist das ein Taschenspielertrick. Da halte ich halt nicht viel von.

Die Prozentzahlen habe ich reingeworfen, vom DFB wirst du die nicht hören.
Und ich stimme dir doch ausdrücklich zu, dass es dann besser wäre, die 4 Plätze in einer gemeinsamen 5er-Runde auszuspielen, anstatt Rotation.
Angesichts dessen, dass man nicht von den 5 Staffeln abrücken wird, wäre das die beste aller möglichen Lösungen.

Und nur um nicht noch weiter falsch verstanden zu werden:
Ich finde das aktuelle RL-Modell, den Aufstiegsmodus und den Sonderstatus für die Bayern auch völlig für den A***!
Nur sind meine Erwartungen an den DFB wohl etwas gemäßigter, wie ich finde, realistischer.
Man kann doch fast schon froh sein, dass die nach 5 Jahren(!) zumindest mal den beschissenen Aufstiegsmodus verändern wollen.
Nur sollte man auch da halt nicht zu viel erwarten.
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2 751

Freitag, 15.09.2017, 07:57

Dann sind wir vielleicht doch nicht soweit auseinander. Ich schreibe halt nur darüber, was ich für sinnvoll halten würde und versuche nicht die bekloppten vom DFB zu verstehen.

Zu Absatz 1: Das der DFB das so berechnet ist ok. Einleuchten muss mir das aber nicht. Nur weil auf einem Gebiet viele Vereine sind, muss die Liga dort nicht auch stärker sein. Das hängt auch immer vom Geld und dem aktuellen - ich nenne es mal - Momentum ab. Sonst hätte es Island auch nie zur WM geschafft.


Zu Absatz 2: Natürlich kann man die Ligen nicht vergleichen. Das liegt aber eben nicht an einer strikten Trennung von Profis und Amateuren (in Form von Regeln) in den Oberligajahren. Die gab es nicht mehr oder weniger als heute. Es war halt einfach eine andere Zeit, Staffeleinteilung, Investitionsverhalten, ... und daher hatte das Problem eine andere gewichtung. Vom Kern war es aber schon vorhanden.


Zu Absatz 3: Wenn es um Realismus geht, dann bin ich voll bei Dir. Es wird bei fünf Staffeln bleiben und der Aufstiegsmodus wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in sich unlogisch werden. Aber was wäre das für eine langweilige Diskussion? "Der DFB ist doof" ---> "Stimmt." ---> Ende. ;)
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2 752

Freitag, 15.09.2017, 12:19

Meister gehören aufgestiegen! Relegation ist Mist! Wer hier trotzdem für das Rotationsverfahren ist braucht wohl Nachhilfe in Arminias Relegationshistorie!

2 753

Freitag, 15.09.2017, 13:43

Dann sind wir vielleicht doch nicht soweit auseinander. Ich schreibe halt nur darüber, was ich für sinnvoll halten würde und versuche nicht die bekloppten vom DFB zu verstehen.


Vielleicht habe ich mich einfach schon zu oft mit Fußball-Verbänden und Fußball-Paragraphen beschäftigt, sodass ich diese Bekloppten mittlerweile sogar verstehe - aber auch nur zum Teil.
Heißt aber noch lange nicht, dass ich Verständnis für deren Blödsinn habe.



Zu Absatz 1: Das der DFB das so berechnet ist ok. Einleuchten muss mir das aber nicht. Nur weil auf einem Gebiet viele Vereine sind, muss die Liga dort nicht auch stärker sein. Das hängt auch immer vom Geld und dem aktuellen - ich nenne es mal - Momentum ab. Sonst hätte es Island auch nie zur WM geschafft.


Nur um das nochmal deutlich zu machen:
Dass der Südwesten 2 Plätze bekommen hat, weil er die meisten Mitglieder hat, das ist die Version fürs Volk.
Der Südwesten hat zwar die meisten Mitglieder, aber es sind im Vergleich zu den anderen Ligen jetzt nicht so viel mehr, als dass dies einen 2.Platz gerechtfertigt hätte.
Der wahre Grund liegt nicht nur meiner Meinung nach woanders.
Der BFV hätte seine eigene Liga alleine doch gar nicht durchsetzen können.
Er brauchte dazu auch Stimmen aus den anderen Verbänden.
Und die aus dem Südwesten hat er sich mit diesem 2.Platz erkauft.

Und mit dem Aufblähen der ganzen Spielklasse haben DFB und BFV gleich noch einen Coup gelandet.

Die vielen kleinen Vereine die dazu gekommen sind, sind doch zufrieden.
Sie spielen in einer für sie attraktiven Liga, die finanzierbar ist und ab und zu kommt sogar mal ein namhafter Verein vorbei, der die Kasse klingeln lässt.
Und mehr Aufmerksamkeit bekommen sie natürlich auch noch.
Die Anzahl der Staffeln interessiert diese Vereine nicht.
Und auch nicht, ob der Meister aufsteigt, da sie selbst keine höheren Ambitionen haben und auch in Zukunft nicht haben werden.
Die werden es sogar begrüßen, wenn solche Kassenfüller wie Waldhof, Offenbach oder 1860 eben nicht aufsteigen.
Wenn die Löwen nächstes Jahr den Aufstieg verpassen sollten, machen die bayrischen Dorfvereine bestimmt alle 'ne Party.

Und da es jetzt so viele von diesen kleinen Vereinen in der RL gibt, ist das aktuelle Modell auf zig Jahre abgesichert.
Es sind 5 Staffeln und es werden 5 Staffeln bleiben.
Da können die großen Clubs noch so unzufrieden sein, sie werden nie eine Mehrheit finden, um etwas zu verändern.
Clever oder? ;)
Dass man jetzt den Aufstiegsmodus ändern will, ist das höchste der Gefühle.

Und um auch noch mal auf das Thema Aufstockung 3.Liga zu kommen, das hier habe ich noch gefunden:

Der für die 3. Liga zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth stellte klar: "Der in einigen Medien erzeugte Eindruck, wonach in der Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten eine die Drittligisten stark belastende Aufstockung der 3. Liga auf 22 Vereine bei fünf Absteigern präferiert wurde, entbehrt jeder Grundlage."

Quelle: kicker

Auch wenn den DFB-Herrschaften so einiges zu zutrauen ist, aber das werden sie auch nicht machen.
Die werden mit der 3.Liga nicht eine neue Baustelle aufmachen.
Wenn der Schuss nämlich nach hinten los geht, dann müssten sie in ein paar Jahren die 3.Liga und die RL erneut reformieren.




Zu Absatz 3: Wenn es um Realismus geht, dann bin ich voll bei Dir. Es wird bei fünf Staffeln bleiben und der Aufstiegsmodus wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in sich unlogisch werden. Aber was wäre das für eine langweilige Diskussion? "Der DFB ist doof" ---> "Stimmt." ---> Ende. ;)


Das würde aber oftmals schon reichen, weil damit eigentlich alles gesagt wäre. :D

Meister gehören aufgestiegen! Relegation ist Mist! Wer hier trotzdem für das Rotationsverfahren ist braucht wohl Nachhilfe in Arminias Relegationshistorie!


Wenn du die Diskussion hier aufmerksam verfolgt hättest, dann wäre dir sicher aufgefallen, dass hier niemand dafür ist.
Es gibt nur Leute, die dieses Thema differenzierter betrachten und nicht nur einfach stumpfe Parolen raushauen.
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2 754

Freitag, 15.09.2017, 17:19

Guter erklärender Beitrag. :thumbup:
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2 755

Samstag, 16.09.2017, 14:24

Jetzt live auf WDR: Finke vs Telgte West, zur Zeit noch 0:0.

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Samstag, 16.09.2017, 18:16

Die Paddelbirnen beherrschen die Liga bisher recht souverän! Vor der Leistung des Trainers muss man den Hut ziehen. Da sind, bis auf Strohdiek und Michel, ausschließlich Spieler drin, die keine oder kaum Erfahrung in der Liga haben. Gleiches gilt für Baumgart als Trainer. Das nenne ich mal "back to the roots".

Wenn man bedenkt, dass die letztes Jahr eigentlich in die Regionalliga abgestiegen sind, dann hat das ja schon irgendwie einen faden Beigeschmack. Durch Lizenzentzug gerettet und wiederbelebt. Ähnlich wie Sandhausen, die ja auch schon mal sportlich abgestiegen waren und jetzt, dank Kentsch und MSV-Pleite, plötzlich etablierter und schuldenfreier Zweitligist sind, anstatt ein Jahr nach dem Aufstieg entweder wieder in der Versenkung zu verschwinden oder zumindest mit viel Aufwand in der dritten Liga zu bestehen.

Die dritte Liga ist und bleibt halt ne Wundertüte. Hoffentlich bleibt uns der Scheiß jetzt dauerhaft erspart!
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

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Beruf: Aaaaabeit zieht Aaaabeit nach sich....

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2 757

Samstag, 16.09.2017, 19:23


Die Paddelbirnen beherrschen die Liga bisher recht souverän! Vor der Leistung des Trainers muss man den Hut ziehen. Da sind, bis auf Strohdiek und Michel, ausschließlich Spieler drin, die keine oder kaum Erfahrung in der Liga haben. Gleiches gilt für Baumgart als Trainer. Das nenne ich mal "back to the roots".

Wenn man bedenkt, dass die letztes Jahr eigentlich in die Regionalliga abgestiegen sind, dann hat das ja schon irgendwie einen faden Beigeschmack. Durch Lizenzentzug gerettet und wiederbelebt. Ähnlich wie Sandhausen, die ja auch schon mal sportlich abgestiegen waren und jetzt, dank Kentsch und MSV-Pleite, plötzlich etablierter und schuldenfreier Zweitligist sind, anstatt ein Jahr nach dem Aufstieg entweder wieder in der Versenkung zu verschwinden oder zumindest mit viel Aufwand in der dritten Liga zu bestehen.

Die dritte Liga ist und bleibt halt ne Wundertüte. Hoffentlich bleibt uns der Scheiß jetzt dauerhaft erspart!
^Richie

Du hast unseren nächsten Gegner in Deiner Aufzählung vergessen !

D98 war sportlich abgestiegen in die Liga 4 (das müßte vor 4 Jahren
gewesen sein), aber (Tabellen-)Nachbar Kickers Offenbach hat dann
m.E. nach die Lizenz wg. Finanzproblemen nicht bekommen und die
Lilien blieben ´drin. In der nächsten Saison Aufstieg in Liga 2, ein Jahr
später BuLi. Ich hoffe, den Paddels bleibt das erspart...

Ansonsten stimm´ ich Dir voll und ganz zu (im Fall PB: leider...) !