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2 721

Sonntag, 10.09.2017, 16:30

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In Würzburg läuft es nicht rund, Dennis Mast mit glatt rot und Wolfgang Hesl mal wieder mit einem Abschlag, der retour in eine 1:1 Situation mit Gegentor führt....
Das Ding von Dennis Mast grenzte schon an Körperverletzung. Der traf seinen Gegenspieler mit offener Sohle auf einer Höhe von 1,70 Meter am Kopf!

http://www.sportschau.de/fussball/bundes…ickers-100.html

Wolfgang Hesl hatte übrigens bereits vor dem ersten Tor Abschlagsprobleme ;)

Ach ja, ein Wort zum Gegner: Paderborn,

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2 723

Mittwoch, 13.09.2017, 15:21

Die RL wird nicht reformiert, aber bei der 3.Liga zieht man eine Reform, sprich Aufstockung in Erwägung?
Kann ich mir nicht vorstellen, zumal die 3.Liga ja nicht das Problem ist.
Komischer Text, der aber auf allen Seiten so steht.

Wenn man die 3.Liga aufstocken würde, würde man zwar das Problem des fehlenden direkten Aufstiegs aus den RL lösen können, sich aber in der 3.Liga gleich neue Probleme schaffen: Mehr Spiele, höherer Aufwand, höhere Kosten, weniger TV-Einnahmen pro Verein.
Dass es mit einem schmalen Drittliga-Kader nicht so einfach ist, an die 50 Pflichtspiele zu bestreiten, wissen wir ja aus eigener Erfahrung aus 14/15 selbst.
Ich denke, solch eine Idee würde auf zu viele Widerstände treffen.

Es dürfte sich darauf beschränken, "nur" den Aufstiegsmodus zu verändern.
Das ebenfalls erwähnte Rotations-Modell halte ich für wahrscheinlich.
Die Zahl der Auf- und Absteiger zwischen den beiden Spielklassen auf 4 erhöhen, 2 direkte Aufsteiger im jährlichen Wechsel, die restlichen 4 Mannschaften ermitteln die beiden weiteren Aufsteiger.
Dann steigen die Meister zwar immer noch nicht alle auf, aber damit wäre ausgeschlossen, dass eine Mannschaft mehrfach als Meister nicht aufsteigt.
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2 724

Mittwoch, 13.09.2017, 16:48

Ohne eine Reform der Regionalligen ist das alles mMn nur Herumdoktern an einigen Symptomen und wenig nachhaltig. Die Aufstockung auf 22 Mannschaften mit 5 Absteigern wäre auch in meinen Augen sowohl finanziell als auch rein physisch eine gewaltige Zumutung. Und für Aufsteiger aus den finanzschwachen Regionalligen wäre bei 5 Absteigern der Klassenerhalt doch kaum zu erreichen (außer, es handelt sich um Clubs a la RB Leipzig, die dann gleich die halbe Mannschaft austauschen können oder ohnehin schon einen stargespickten Kader haben, und das will doch wohl keiner!). Bei dem Turnuswechsel stellt sich mir die Frage, wie man dann die Teams in einer "Nichtaufstiegssaison" motivieren soll. Außerdem wäre es dann doch auch tragisch, wenn ein Überraschungsteam in einer Saison die Meisterschaft erringen kann und dann das Pech hat, dass der Siegeszug ausgerechnet im falschen Jahr geglückt ist.
Herzblut ist blau!

\"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

\"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

2 725

Mittwoch, 13.09.2017, 16:59

Alles außer einer Reform der Regionalligen, sprich: zurück zu 3 oder 4 Staffeln mit entsprechendem direkten Aufstieg, halte ich für nicht sinnvoll.
:arminia:
If I should die, think only this of me,
that there's a Football Club in a foreign field
that is forever Arminia (nach Rupert Brooke)

2 726

Mittwoch, 13.09.2017, 17:16

Bei dem Turnuswechsel stellt sich mir die Frage, wie man dann die Teams in einer "Nichtaufstiegssaison" motivieren soll.


?
Die Chance auf den Aufstieg gäbe es dann doch trotzdem jedes Jahr, sie wäre sogar größer als jetzt.

Alles außer einer Reform der Regionalligen, sprich: zurück zu 3 oder 4 Staffeln mit entsprechendem direkten Aufstieg, halte ich für nicht sinnvoll.


Aber genau das wird nicht passieren, was nicht nur an den Bayern liegt.


Man hatte 3 sportlich ausgewogene Staffeln mit direktem Aufstieg, die aber aus regionaler Sicht unattraktiv und auch für viele Vereine zu teuer war.
Jetzt hat man 5 Staffeln, die attraktiver und billiger sind, aber eben ohne direkten Aufstieg.
Eine ideale Lösung, die alle Interessen abdeckt gibt es nun mal nicht.
Insofern wäre ein Modell, welches aus direkten und indirekten Aufstiegsplätzen besteht noch die beste Lösung.
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2 727

Mittwoch, 13.09.2017, 17:58

Ich habe die Diskussion heute zufällig beim Kicker mitverfolgt. Die haben da "ganz tolle" Ideen. :lol: Da haben viele noch nicht einmal verstanden, dass es keine neue Liga-Reform geben wird, sondern nur eine Reform des Aufstiegsmodus. Die 5 Staffeln stehen doch überhaupt nicht zur Debatte, die bleiben wie sie sind.

Da ich eine Aufstockung der 3.Liga auch für sehr unwahrscheinlich halte, gehe ich ebenfalls davon aus, dass man ein Rotations-Modell einführen wird. Wenn man die Zahl der Aufsteiger auf 4 erhöht und davon 2 oder gar 3 zu direkten Plätzen macht, dürfte das die Gemüter der Regionalligisten sicher besänftigen. Damit könnte man doch einigermaßen leben, allemal besser als mit dem aktuellen Blödsinn.

2 728

Mittwoch, 13.09.2017, 19:43

Warum nicht aufstocken? Geht in England auch. Da sind es sogar 24 Mannschaften. Für mich die einzigste Alternative.

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2 729

Mittwoch, 13.09.2017, 22:05

Warum nicht aufstocken?
Wenn man die 3.Liga aufstocken würde, würde man zwar das Problem des fehlenden direkten Aufstiegs aus den RL lösen können, sich aber in der 3.Liga gleich neue Probleme schaffen: Mehr Spiele, höherer Aufwand, höhere Kosten, weniger TV-Einnahmen pro Verein.


Man löst das Problem der 4.Liga nicht, in dem man die 3.Liga einfach aufstockt. Das ist der völlig falsche Ansatz.

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2 730

Mittwoch, 13.09.2017, 23:17

Sehe ich auch so. Dann dürfen endlich alle Meister aufsteigen und dafür geht es dann aber auch ganz leicht wieder runter. Kann mir nicht vorstellen, dass das der Weißheit letzter Schluss ist. Die finanziellen Nachteile wurden schon erwähnt. Und auch sportlich sieht die Welt in England anders aus. Mehr Geld für größere Kader und kürzere Distanzen zu den Auswärtsspielen.

Die Rotation ist der Gleiche Mist wie bisher, nur das per Losentscheid die Arschkarte etwas ungleichmäßiger Verteilt werden. Völliger Schwachsinn. Klingt aber leider nach einer typischen DFB-Lösung.

Für mich wäre eine viergleisige Regionalligareform mit 4 Auf- und Abstiegern angemessen. So groß kann die Kostenersparnis durch diese lächerliche Regionalliga Bayern garnicht sein.



P.S. Wenn die etwas Mumm haben, dann nehmen die noch zusätzlich druck vom kessel, indem mach die beiden Bundesligane auf 20 Plätze aufstockt und die Relegation da oben wieder abschafft. Aber ich glaube da wird sich das Kapital schon gegen zu wehren wissen und rein sportlich sind die Relegationsspiele ja durchaus interessant. Leider.
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2 731

Donnerstag, 14.09.2017, 00:09

Die 3.Liga hat sich in den letzten Jahren recht positiv entwickelt.
Man wäre schön dämlich, wenn man diese Entwicklung durch eine unnötige Aufstockung gefährden würde.
Man würde damit das Problem nur von einer zur anderen Spielklasse verlagern, aber eben nicht lösen.
Und der Vergleich mit England hinkt aus genannten Gründen.

Für mich wäre eine viergleisige Regionalligareform mit 4 Auf- und Abstiegern angemessen.

Das ist doch der Knackpunkt an dem ganzen Dilemma: Man schafft es einfach nicht, die deutsche Fußball-Landkarte in 4 Stücke aufzuteilen, mit der man eine sowohl sportlich, als auch geografisch ausgewogene Spielklasse hinbekommen würde.
Ich habe schon zig Vorschläge in diese Richtung gesehen, auch heute wieder, aber keiner davon ist wirklich gut.
Das liegt nicht zuletzt an dem Gefälle vom starken Süden und Westen zum schwachen Norden und Nordosten hin.
Wenn es möglich wäre, 4 Staffeln zu schaffen, die alle wichtigen Punkte gut abdecken würden, dann hätte man dies bei einer der letzten beiden Reform sicherlich schon so gemacht. Klappt aber halt nicht.
Und das liegt nicht mal an der Extra-Wurst für die Bayern.

Auch wenn so einige Vereine unter Profi-Bedingungen arbeiten, so ist die RL die höchste Amateur-Liga.
Und man muss diesen vielen kleinen Vereinen eine Spielklasse anbieten, in der sie sportlich und wirtschaftlich auf Dauer bestehen können.
Das schafft man aber nicht, wenn man sie durch die halbe Republik zu Gegnern schickt, zu denen sie überhaupt keinen Bezug haben.
Siehe die Nord-Nordost-Staffel von 2008-2012.

Daher kann man den Nordosten weder aufteilen, noch mit einer anderen Region zusammen legen.
Damit wäre schon mal eine Staffel fest.
Aber man schafft es auch dann nicht, das restliche Bundesgebiet auf 3 vernünftige Staffeln aufzuteilen.
Man müsste irgendwo einen Schnitt machen, der einfach nicht passt.
Die Folge wäre wieder nur neue Unzufriedenheit.

Aber all das ist ja aktuell auch gar nicht das Thema, sondern ein besserer Aufstiegsmodus.
Und ich fände die Rotation gar nicht schlecht.
Natürlich bin ich auch der Meinung, dass Meister grundsätzlich aufsteigen sollten.
Aber unter diesen Umständen ist das halt nicht möglich.
Wenn man das Beispiel aus dem Artikel nimmt, also 4 Aufsteiger, 3 davon direkt und einer wird ausgespielt, dann wäre das mMn noch die beste Lösung.
Damit wäre sicher, dass ein Meister nicht zweimal in Folge scheitern könnte.
Und damit wäre dies besser als das derzeitige Modell.
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2 732

Donnerstag, 14.09.2017, 09:52

Sorry, aber dem kann ich nicht zustimmen. Wie stark der Süden ist, hat man ja zuletzt in der Relegation gesehen. Seit Jahren hat es kein Vertreter aus Südwest mehr geschafft und das bei zwei Teilnehmern! In der Relegation ist zwar auch immer mal wieder Glück im Spiel, aber da ist schon eine deutliche Tendenz zu erkennen.

Das Hauptproblem bleibt die Extrawurst der Bayern. Dadurch entsteht erst die Situation, dass fünf Meister bedient werden wollen. Auch ist eine Bayernliga nicht geeignet die Einteilung deutlich zu verbessern. So groß ist Bayern nicht, das ssich das massiv auf Reisekosten usw. auswirkt. Dazu sind schon einige Dorfclubs in den Ligen vorhanden, die auch Problemlos auf Ebene der Oberligen weiter machen könnten. Gerade eben auch in Bayern.

Ich halte es auch für eine Illusion zu glauben, dass es sich bei Regionalliga um eine Amateurliga handeln würde. Faktisch ist das semiprofessioneller Fußball.
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2 733

Donnerstag, 14.09.2017, 10:32

Das Rotationsverfahren ist ähnlich ungerecht wie die Play-Offs aktuell.

Damit wäre sicher, dass ein Meister nicht zweimal in Folge scheitern könnte.
Und damit wäre dies besser als das derzeitige Modell.


Es reicht aber, wenn ein Meister einmal scheitert, wenn gleichzeitig die Meister der Parallelligen automatisch aufsteigen dürfen. Was interessiert den Verein dann das zweite Jahr, in dem er nur Vizemeister und ein anderer Verein als Meister direkt aufsteigt?

Bayern muss weg, dass sehe ich auch so. Von mir aus zwei Regionalligen Nord und Süd. Sind genügend alte Zweitligisten in den Ligen, die diese Aufteilung noch kennen. Offene Frage: wohin mit dem Nordosten?

2 734

Donnerstag, 14.09.2017, 14:44

Sorry, aber dem kann ich nicht zustimmen. Wie stark der Süden ist, hat man ja zuletzt in der Relegation gesehen. Seit Jahren hat es kein Vertreter aus Südwest mehr geschafft und das bei zwei Teilnehmern! In der Relegation ist zwar auch immer mal wieder Glück im Spiel, aber da ist schon eine deutliche Tendenz zu erkennen.


Musst du auch nicht.
Du sagst aber selber, dass bei den Aufstiegsspielen viel Glück dabei ist.
Das fängt schon bei der Auslosung der Spiele an.
Die Stärke der Staffeln lässt sich aber über die Zahl der Aufsteiger nicht bestimmen.
Oder ist die Nord-Staffel etwa besser als die Südwest-Staffel, weil Meppen einen Elfer mehr versenkt hat als der Waldhof?



Das Hauptproblem bleibt die Extrawurst der Bayern. Dadurch entsteht erst die Situation, dass fünf Meister bedient werden wollen. Auch ist eine Bayernliga nicht geeignet die Einteilung deutlich zu verbessern. So groß ist Bayern nicht, das ssich das massiv auf Reisekosten usw. auswirkt. Dazu sind schon einige Dorfclubs in den Ligen vorhanden, die auch Problemlos auf Ebene der Oberligen weiter machen könnten. Gerade eben auch in Bayern.


Die Bayern-Liga ist ein Problem.
Aber auch ohne sie wäre eine gute Einteilung in 4 Staffeln äußerst schwierig.



Ich halte es auch für eine Illusion zu glauben, dass es sich bei Regionalliga um eine Amateurliga handeln würde. Faktisch ist das semiprofessioneller Fußball.

Eine Illusion ist das nicht.
In der aktuellen RL gibt es halt alles: Profis mit ordentlichem 5-stelligem Jahresgehalt, echte Halb-Profis, aber eben auch sehr viele Amateure, die einem normalen Job nachgehen oder studieren, nach Feierabend trainieren und wirklich nicht mehr bekommen als eine Aufwandsentschädigung.

Früher war das einfacher.
Da gab es die Profis in der 2.Liga und ab Oberliga (3.Liga) waren es Amateure.

Dass die RL so eine gemischte Spielklasse ist, macht es eben auch so schwierig alle Interessen unter einen Hut zu bringen.
Und in dem man sie so aufgebläht hat, hat man den Kleinen mehr Macht gegeben.
Das wiederum ist ein Problem in Hinsicht auf eine neuerliche, bessere Reform.

MMn könnte man in Deutschland auch locker eine 4. Profi-Liga einführen.
Wir haben genügend Vereine mit Profi-Ambitionen.
Wobei ich da eher das Modell mit zwei dritten Ligen im Kopf habe, also das Modell, welches wir bis 2008 hatten.
Auch wenn sich die 3.Liga mittlerweile recht gut gemausert hat, sehe ich es immer noch als Fehler an, dass man das geändert hat.
Ohne 2. Mannschaften wäre dies für mich die ideale Verbindung zwischen den "echten" Profi-Ligen 1 und 2 und den ambitionierten kleinen Vereinen.
Und man hätte dann auch nicht diese Aufstiegsproblematik. :rolleyes:
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2 735

Donnerstag, 14.09.2017, 15:32

Das Rotationsverfahren ist ähnlich ungerecht wie die Play-Offs aktuell.


Dies lässt sich mit einfachen Zahlen widerlegen.
Aktuell liegt die Aufstiegswahrscheinlichkeit der 6 Teilnehmer bei 50%.
Bei einem Rotations-Modell mit 4 Aufsteigern erhöht sie sich auf 67%, ohne den Südwest-Zweiten auf 80%.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Südwesten zugunsten eines neuen Modus auf diesen Platz verzichten würde.
Zumal in 3 von 5 Jahren der Aufstieg eines Meisters sogar zu 100% sicher wäre, aktuell = 0%.





Es reicht aber, wenn ein Meister einmal scheitert, wenn gleichzeitig die Meister der Parallelligen automatisch aufsteigen dürfen. Was interessiert den Verein dann das zweite Jahr, in dem er nur Vizemeister und ein anderer Verein als Meister direkt aufsteigt?


Solange nicht alle Meister direkt aufsteigen, werden nie alle zufrieden sein.
Das wird auch keiner bestreiten.
Wie unterschiedlich sich 2 Vereine entwickeln können, bei dem der eine das Glück hatte hoch zu gehen und der andere nicht, sieht man doch am Besten am Beispiel Kiel-Kassel von 2013.
Kiel spielt jetzt 2.Liga, Kassel ist pleite und kämpft ums nackte Überleben.



Bayern muss weg, dass sehe ich auch so. Von mir aus zwei Regionalligen Nord und Süd. Sind genügend alte Zweitligisten in den Ligen, die diese Aufteilung noch kennen. Offene Frage: wohin mit dem Nordosten?

In dem der DFB den Bayern eine eigene Liga zugestanden hat, hat er sich selbst einen Bärendienst erwiesen.
Einfach schon deshalb, weil die Bayern diese nie wieder hergeben werden wollen und damit automatisch jede zukünftige Reform verhindern oder zumindest deutlich erschweren werden.
Selbst wenn jemandem mal das Kunststück gelingen würde, einen Reform-Plan zu erstellen, bei dem alle Interessen gut abgedeckt wären, würden die Bayern sich querstellen, weil sie ihre Liga verlieren würden. Jede Wette!

Was deine zwei Ligen Nord und Süd angeht, da bin ich dann wieder bei meiner Idee, einschließlich der Beantwortung der Frage nach dem Nordosten. ;)
3 Staffeln:
Nord und West = Nord (alte 2.Liga Nord)
Südwest und Bayern = Süd (alte 2.Liga Süd)
Nordost bleibt Nordost
Die 3 Meister steigen direkt auf.
Die beiden stärkeren Staffeln Nord und Süd ermitteln mit ihren beiden Vize-Meistern einen 4. Aufsteiger.

Alle 3 Ligen wären aus regionalen Sichten gut vertretbar, hätten sogar eine gewisse Tradition.
Die 4.Spielklasse würde wieder verschlankt (90 + x Vereine sind zuviel!), Vereine, die nicht mehr als Landesliga-Niveau haben, würden wieder verschwinden.
Bei dann ca. 60 Mannschaften wäre aber immer noch genug Platz für kleine ambitionierte Vereine.

Alternativ könnte man dieses Modell sogar mit einer Bayern-Staffel durchführen.
Nord, Süd, Nordost und Bayern.
Die 3 Meister aus Nord, Süd und Nordost steigen direkt auf.
Die 3 Vize dieser Staffeln ermitteln mit dem Bayern-Meister den 4.Aufsteiger.
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2 736

Donnerstag, 14.09.2017, 15:39

Die Bayern-Regio kriegst du nimmer weg. Mal abseits der erwähnten administrativen Schwierigkeit dass der DFB Bundestag dem zustimmen müsste würden die Bayern dem wohl nur zustimmen, wenn die NRW-Regio genauso beerdigt werden würde. Weil die Bayern es nicht ertragen könnten wenn der Westen eine Extrawurst bekommen würde, sie aber nicht.

Von einer zweigleisigen Dritten Liga halte ich nichts, in der Vergangenheit war die Nordliga immer deutlich attraktiver als die Südliga. Im Süden gäbe es fast nur Dorfvereine, die einen Freifahrtschein in die 2. Bundesliga hätten, Hoppenheim lässt grüßen.

Die Rotationslösung ist genauso Müll wie die jetztige Lösung, nur dass es ein paar weniger trifft, aber trotzdem ungerecht für die, die es trifft.

Bleibt nur die Lösung mit 22 Teams in der 3. Liga und 5 Auf- und Absteigern. Ist meiner Meinung nach die vernünftigste Lösung. Ich schätze die Drittligisten verlieren in etwa 100 Tsd. Euro Fernsehgelder, also 1,0 statt 1,1 Mio. Fernsehgeld damit die zwei zusätzlichen Teams mitmischen dürfen. Dafür bekommst du aber auch 2x Heimspiele mehr. Wenn du bei denen jeweils etwa 5.000 Tsd. Zuschauer ins Stadion lockst hast du die verlorene Kohle wieder reingeholt und alles drüber hinaus bedeutet sogar Gewinn im Vergleich zur Liga mit 20 Mannschaften. Vermutlich liegt die Gewinnschwelle noch etwas niedriger, da Bandenwerbung und Catering noch mehr Umsatz machen können.

2 737

Donnerstag, 14.09.2017, 16:15

Stichpunkt: Aufstockung der 3.Liga

@ SWB Zecke

Deine Rechnung geht nicht auf.
Längst nicht alle Drittligisten kommen auf einen Schnitt von 5000 Zuschauern, die zahlen dann entsprechend drauf.
Zudem hätten die Vereine dann ein Mammutprogramm von bis zu 50 Pflichtspiel-Terminen (oder gar mehr) zu bestreiten. 42 Liga-Spiele, bis zu 8 Spiele im Landespokal. DFB-Pokal und Relegation nicht mitgerechnet.
Dafür braucht es entsprechend große Kader. Das kostet Geld. Geld, welches die meisten Drittliga-Vereine schon jetzt nicht haben.
Damit würde man nur noch mehr der oftmals klammen Drittliga-Vereine an den Rande des Ruins führen.

Außerdem müsste man ja überhaupt erstmal 4 zusätzliche Termine finden. Unter der Woche werden die Landespokale gespielt, man kollidiert mit Europacup und Länderspielen. Zudem braucht es auch den ein oder anderen Nachholtermin. Da bliebe dann eigentlich nur das Abschaffen der Winterpause. Man würde dann die Drittliga-Vereine ohne Pause von Juli bis Mai durch diese 50 Termine jagen.
Und warum? Weil die Regionalligen ein Aufstiegsproblem haben? :pillepalle:

Sollte man sich für das in dem Artikel genannte Modell entscheiden, sodass zukünftig 4 der 5 Meister jedes Jahr aufsteigen, fände ich das angesichts der Beibehaltung der 5 Staffeln eine gute Lösung.

2 738

Donnerstag, 14.09.2017, 16:27

Es gibt eben nur schlechte Lösungen, wenn man das so nennen kann. Denn irgendwen wird es immer negativ treffen. Eine Abänderung bei der Anzahl der Ligen ist illusorisch und insgesamt finde ich die Aufteilung grundsätzlich schon fair. Bei der Aufstiegsregelung muss man sich dann eben was kreatives einfallen lassen.


@Armin E

Wie du auf die Idee kommst, Deutschland könnte selbst eine vierte Profiliga verkraften, erschließt sich mir gar nicht. Es gibt zwar sicherlich genug Vereine mit Ambitionen, allerdings kann das doch mit der Finanzierung kaum klappen, wenn schon die Drittligisten rumjammern das die Liga kaum zu finanzieren ist.
Für immer Arminia!

2 739

Donnerstag, 14.09.2017, 16:49

@Armin E

Wie du auf die Idee kommst, Deutschland könnte selbst eine vierte Profiliga verkraften, erschließt sich mir gar nicht. Es gibt zwar sicherlich genug Vereine mit Ambitionen, allerdings kann das doch mit der Finanzierung kaum klappen, wenn schon die Drittligisten rumjammern das die Liga kaum zu finanzieren ist.


Soll ich dir jetzt etwa die ganzen RL-Vereine auflisten, die offiziell als Profi-Clubs laufen, oder findest du die alleine? ;)
Und wenn das schon in einer offiziellen Amateur-Liga möglich ist, dürfte es in einer echten Profi-Liga noch weniger ein Problem sein.
Profi-Verein ist man ja nicht erst, wenn man fette Einnahmen und Gewinne erzielt, sondern schon wenn man seine Spieler entsprechend entlohnt und die Strukturen schafft.
Wie gut dann jeder einzelne wirtschaftet, ist eine ganz andere Frage.
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2 740

Donnerstag, 14.09.2017, 17:50

Wenn die Herren beim DFB auch nur etwas Grips in ihren Birnen haben, dann werden sie das Modell mit 4 aus 5 durchsetzen.
Der eine Meister, der dann noch scheitert, wird natürlich immer noch jammern. Aber das ist zu verschmerzen. Die Diskussionen würden deutlich abebben.
Keine neuerliche RL-Reform, die große Mehrheit der Vereine ist mit Einteilung doch zufrieden, und erst recht keine unsinnige Aufstockung der 3.Liga. Damit würde man sich nur wieder eine neue Baustelle erschaffen.
Aber natürlich ist den DFB-Köppen zu zutrauen, dass sie auch diese Nummer jetzt, mal wieder verbocken werden. :P


Alternativ könnte man dieses Modell sogar mit einer Bayern-Staffel durchführen.
Nord, Süd, Nordost und Bayern.
Die 3 Meister aus Nord, Süd und Nordost steigen direkt auf.
Die 3 Vize dieser Staffeln ermitteln mit dem Bayern-Meister den 4.Aufsteiger.


Von allen Ideen bezüglich einer anderen Einteilung, die ich so gesehen habe, gefällt mir diese fast noch am Besten.
Auch deshalb, weil daraus der selbst gewählte Außerseiterstatus der Bayern deutlich wird. :thefinger:
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Saison 16/17: 19 Punkte nach 22 Spielen
Saison 17/18: 19 Punkte nach 14 Spielen

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-"Wir müssen aufsässig sein!"